
Regener setzt bei Stadtschreiber-Filmprojekt auf Spontanität
Der Autor und Musiker, der für ein Jahr Mainzer Stadtschreiber ist, verrät ein paar Details zu seinem Vorhaben. Vom Skripten hält er so gar nichts.
Mainz (dpa/lrs) -
In seinem Jahr als Mainzer Stadtschreiber plant der Autor und Musiker Sven Regener ein Filmprojekt in mehreren Weinstuben der Stadt und setzt dabei bewusst nicht auf allzu detaillierte Planung. Der Film werde Unterhaltungen zwischen ihm und seinem Freund, dem Regisseur, Autor und Filmproduzenten David Schalko, zeigen, sagte Regener der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «So was muss man spontan machen, sonst wird es blöd.»
Ein Zettel für den Notfall
«Wenn man ein Gespräch zwischen zwei Künstlern skripten muss, dann ist was schiefgelaufen», sagte Regener. Als Vorbereitung werde es allenfalls einen Zettel mit einem Kreis möglicher Gesprächsthemen geben. «Auf den Zettel gucken wir aber erst, wenn wir gar nicht mehr weiterwissen», verriet Regener - «wahrscheinlich gar nicht».
Und was macht ihn da so zuversichtlich? «David Schalko und ich kennen uns ja schon recht lange», sagte der seit vielen Jahren in Berlin lebende Regener. Schalko habe mal die Poetikdozentur der Uni Münster innegehabt. Dort sei ein Abend für ein Gespräch mit einem anderen Künstler vorgesehen gewesen. «Er hat mich gefragt und dann haben wir uns unterhalten. Das wird funktionieren.»
dpa
Bild: Regener will sich mit Freund David Schalko in mehrere Mainzer Weinstuben setzen und reden. (Archivfoto) | Boris Roessler/dpa
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