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Rheinland-Pfalz im Filmfokus: Abenteuerfilm geht in Produktion
Eich – Der historische Abenteuerfilm von Regisseur und Drehbuchautor Tobias Obentheuer aus der rheinhessischen Ortsgemeinde Eich geht nach zwei Jahren der Drehbuch- und Projektentwicklung in die Produktionsphase. Mit einem nationalen Cast, einem bestätigten Kinoverleih sowie internationalem Streamingvertrieb verspricht der Film, ein mitreißendes Leinwand-Erlebnis zu werden.
Obentheuer, der seit 18 Jahren hauptberuflich eine Medien- und Marketingagentur führt, hat in den vergangenen Jahren bereits einige Low-Budget-Filme realisiert und auf bekannten Streamingdiensten wie Prime Video veröffentlicht. Dazu zählt der Mysteryfilm „WE WERE – Die Zeit die uns bleibt“ (2021) und dessen Fortsetzung „WE WERE – Dunkelheit“ (2022). Sein jüngstes Filmwerk „ASCHE“ feierte im Dezember 2023 Premiere in der Filmwelt Grünstadt und konnte bereits auf europäischer Ebene gefördert werden.
Mit „UNTOLD - Tag der Dunkelheit“ (AT) setzt Obentheuer nun sein erstes auf Länderebene gefördertes Filmprojekt um. Bereits in der Entwicklungsphase konnte das Projekt durch die Unterstützung der Medienförderung RLP für die Projekt- und Drehbuchentwicklung sowie für die Vorproduktion maßgeblich gefördert werden. Die Finanzierung des ambitionierten Films erfolgt durch eine Kombination aus Fördermitteln, Crowdfunding, Sponsoring und Eigenmitteln.
In den Hauptrollen werden Nick-Robin Dietrich (Gewinner Blaue Blume Award 2025 für beste schauspielerische Leistung im Kurzspielfilm „Lovechild“), Roman Boeer des Garcez (bekannt aus „The last Kumite“, „Erbsünde“) und Katrin Becker („Asche“) zu sehen sein. Darüber hinaus sind auch Bastian Semm („GZSZ“, „Verbotene Liebe“), Dierk Prawdzik („Held der Gladiatoren“), Thomas Ziesch („Ein Fall für zwei“) und Theresa Schwierske („Bibi Blocksberg und das Geheimnis der blauen Eulen“) Teil des Casts.
Die Dreharbeiten beginnen im Herbst 2025 und werden im September und Oktober stattfinden. Gedreht wird in Rheinland-Pfalz, Hessen und Niedersachsen, unter anderem in der Teufelsschlucht im Naturpark Südeifel, der Klosterruine Disibodenberg, auf der Burg Gutenfels im Mittelrheintal, auf dem Jugendzeltplatz Groß-Gerau sowie im Mittelalterlichen Dorf Steinrode. „Diese Orte bieten mit ihren vielfältigen und filmischen Schauplätzen alles, um unsere Geschichte zu erzählen und ein Filmprojekt wie unseres umzusetzen. Dazu braucht es keine digitalen Kulissen oder Studiokulissen, wie das mittlerweile in vielen hochbudgetierten Filmen der Fall ist.“, so Obentheuer.
Die Veröffentlichung ist nach aktuellem Stand für Herbst/Winter 2026 geplant. Mit dem nationalen Kinostart und einer internationalen Streaming-Verwertung wird das Werk einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Der Film erzählt die Geschichte zweier Adelsfamilien, die sich in einem Machtkampf um die Herrschaft befinden. Nach dem Mord am kinderlosen König Theodor, ist ein teils diplomatischer, teils gewalttätiger Konflikt um die Thronfolge entbrannt. Die Verhandlungen der Familien Andwil und von Cron werden darüber hinaus von den grausamen Folgen der Pest und einer Gruppe Häretiker überschattet, die ihre eigenen, noch unklaren Ziele verfolgen. Als eines Morgens die Sonne nicht mehr aufgeht, treten alle Konflikte allerdings in den Hintergrund. Die anhaltende Dunkelheit kommt der Gruppe der fanatischen Gläubigen wie gerufen: Die Häretiker nutzen das entstandene Chaos gänzlich für ihre eigenen Zwecke und zetteln einen Volksaufstand an. Unterdessen begibt sich eine kleine Gruppe – entstanden aus dem notwendigen Bündnis beider zerstrittener Familien – auf den Weg, um das Rätsel der plötzlichen Dunkelheit zu lüften.
Quelle: Pressemitteilung medienproduktion 2.0
Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.












