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„kunSTücke“ aus dem ArtShopper

Im Zuge der Überlegungen, wie in der Pandemie bedingten Krise für den Kulturraum Unterstützungsangebote auch für Bildende Künstler entwickelt werden können, griff die ark zusammen mit dem Koblenzer Kulturverein die schon länger existierende Idee der Einrichtung eines „ArtShoppers“ (Kunstautomaten) auf. . Zigarettenautomaten als Weiterverwendung zu Kunstautomaten gibt es bereits in anderen Städten wie Berlin, Magdeburg, Hamburg oder Köln. Im Koblenzer ehemaligen Snackautomaten wird es 50 Kunstwerke in Größen bis zu 20 x 16 x 12 cm geben; dies gibt es bis dato in keiner anderen Stadt. Die Preisspanne der Werke liegt zwischen 15 und 95 Euro. Bei der Gestaltung ihrer Werke sind den Künstler*innen hinsichtlich Gattung, Technik und Material keine Grenzen gesetzt. Ob Bilder, wie Grafiken, Gemälde, Fotografien oder Collagen oder Objekte, wie kleine Skulpturen oder Schmuck, alles ist möglich, solange die Kunstobjekte in die vorgegebenen Fächer hineinpassen. In der Regel handelt es sich hierbei um Unikate oder Exemplare einer limitierten Auflage. Einige eigens für den Shopper entwickelte Werke gibt es ausschließlich dort. Neben dem Kunstwerk ist auch ein „Beipackzettel“ enthalten. Dieser informiert nicht nur über das Projekt „ArtShopper“, sondern stellt auch Informationen über den Künstler oder die Künstlerin des Werks sowie Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung. Der Kunstautomat steht frei zugänglich im Forum des Kulturbaus Koblenz.