Andernach verliert einen großen Sohn

Der berühmte Gelehrte Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Belting mit 87 Jahren verstorben

Andernach verliert einen großen Sohn

Mit Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Belting, der kürzlich 87-jährig in Berlin verstarb, hat die Welt einen ihrer großen Gelehrten und die Stadt Andernach einen ihrer größten Söhne verloren. Doch wird sein verdienstvolles Lebenswerk auch zukünftigen Generationen von Wissenschaftlern einen unvergänglichen Schlüssel zum Verständnis der Kunst und ihrer kulturhistorischen Bedeutung in der Gesellschaft reichen. „Unser Beileid gilt Prof. Dr. Dr. h.c. Beltings Familienangehörigen und Freunden“, so Oberbürgermeister Achim Hütten und Bürgermeister Claus Peitz.

Aus einer Juwelier- und Goldschmiededynastie stammend, war dem 1935 in Andernach geborenen Hans Belting die Leidenschaft für die Kunst gleichsam in die Wiege gelegt worden. Als Wissenschaftler von Weltruf, der über sechs Jahrzehnte hinweg an zahlreichen namhaften Universitäten lehrte, prägte er Generationen von Kunst- und Kulturhistorikern. Mit seinen Arbeiten, speziell jenen, welche die Kunst aus bildwissenschaftlichem Blickwinkel neu betrachteten, ging er über das traditionelle Spektrum der Kunstwissenschaft hinaus und eröffnete der Forschung neue Methoden.

Unvergessen bleibt auch Prof. Dr. Dr. h.c. Beltings Vortrag anlässlich der 2000-Jahr-Feier von Andernach im Jahre 1988, als er über Albrecht Dürers Aufenthalt in der Bäckerjungenstadt referierte. Auch in der Forschung hinterließ er seiner rheinischen Heimatstadt ein Denkmal: Mit seinem Aufsatz über William Turners Aquarell mit der Darstellung des Runden Turmes, der 2003 in der Reihe der „Andernacher Beiträge“ publiziert wurde, setzte er dem städtischen Wahrzeichen ein wissenschaftliches Denkmal.

Pressemitteilung der Stadt Andernach

Symbolfoto: Pixabay

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Datum: 23.01.2023
Rubrik: Andernach / Pellenz
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