Etwas mehr Versicherungen gegen Naturschäden seit Flutkatastrophe

Die Verbraucherzentrale fordert eine politische Lösung

Etwas mehr Versicherungen gegen Naturschäden seit Flutkatastrophe

Mainz (dpa/lrs) - Seit der Flutkatastrophe im Ahrtal vor zwei Jahren ist der Anteil der gegen Naturschäden versicherten Häuser in Rheinland-Pfalz von 39 auf 46 Prozent gestiegen. Das teilte die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz am Donnerstag mit. Angesichts der existenzbedrohenden Konsequenzen von Hochwasser, Starkregen und anderen Elementarschäden sei die aus Sicht der Verbraucherschützer geringe Quote nicht nachvollziehbar, hieß es.

Die Verbraucherzentrale fordert eine politische Lösung. So sei ein Beschluss des Bundesrates vom März für eine bundesweite Pflichtversicherung gegen Elementarschäden zu begrüßen, betonte Josephine Holzhäuser, Expertin für Finanzen und Versicherungen bei der Verbraucherzentrale.

Zu bemängeln sei weiterhin, dass auch zwei Jahre nach der Flutkatastrophe im Ahrtal noch nicht alle Versicherungsfälle vollständig abgewickelt seien, hieß es. «Die teilweise zähen und langwierigen Verhandlungen mit den Versicherungen zermürben die Betroffenen», sagte Philipp Wolf, Versicherungsexperte des Vereins. 

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Datum: 13.07.2023
Rubrik: Soziales
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