Mehr Arbeitslose im Januar in Rheinland-Pfalz

Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 5,4 Prozent

Mehr Arbeitslose im Januar in Rheinland-Pfalz

Saarbrücken/Mainz (dpa/lrs) - Die Zahl der Arbeitslosen in Rheinland-Pfalz ist zum Start ins neue Jahr gestiegen. Im Januar waren 121 200 Frauen und Männer ohne Job, 8100 oder 7,2 Prozent mehr als im Vormonat Dezember, wie die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Saarbrücken mitteilte. Die Arbeitslosenquote lag im Januar bei 5,4 Prozent nach 5,0 Prozent im Dezember.

Im Vergleich zum Januar des Vorjahres wurden in Rheinland-Pfalz 11 300 oder 10,2 Prozent arbeitslose Menschen mehr gezählt. Die Arbeitslosenquote lag nach Angaben der Regionaldirektion vor einem Jahr bei 4,9 Prozent.

Fast 60 Prozent aller arbeitslosen Frauen und Männer seien im Januar dem Bereich der Grundsicherung und damit den Jobcentern zugeordnet gewesen, berichtete Heidrun Schulz, Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland. Mit 71 900 handele es sich um den höchsten Januarwert seit 2016.

«Es ist sehr wichtig, dass wir gerade die zu uns geflüchteten Menschen, die jetzt vermehrt aus Sprach- und Integrationskursen kommen, zügig in den Arbeitsmarkt integrieren, denn zu einer gelungenen Integration in die Gesellschaft zählt insbesondere die Teilhabe am Arbeitsleben», betonte Schulz.

Es gebe viel Bewegung auf dem Arbeitsmarkt. Im vergangenen Monat hätten sich 13 500 Frauen und Männer nach einer Erwerbstätigkeit arbeitslos gemeldet. Das seien 3800 oder 38,5 Prozent mehr als vier Wochen zuvor gewesen. Im Vergleich zum Januar 2023 habe sich diese Zahl um 1100 oder 9,1 Prozent erhöht, erklärte die Chefin der Regionaldirektion.

6300 Personen konnten die Arbeitslosigkeit den Angaben zufolge durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit wieder beenden, 600 oder 9,6 Prozent mehr als im Dezember 2023. Im Vergleich zum Januar 2023 sei dies 1000 Personen mehr (plus 19,6 Prozent) gelungen.

Im Januar seien in Rheinland-Pfalz 37 700 offene Arbeitsstellen registriert worden, 5100 oder 12 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die meisten Stellen seien in der Zeitarbeit, im Handel, im Gesundheits- und Sozialwesen, dem Bereich der freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie im Verarbeitenden Gewerbe gemeldet gewesen.

 

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Datum: 31.01.2024
Rubrik: Wirtschaft
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