Tatverdächtiger nach Messerangriff in Zug in Untersuchungshaft

Die Gründe scheinen banal

Tatverdächtiger nach Messerangriff in Zug in Untersuchungshaft

Lahnstein/Koblenz (dpa/lrs) - Nach einem Messerangriff in einem Zug zwischen Koblenz und Niederlahnstein sitzt der 35-jährige Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Ihm werde versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung vorgeworfen, teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz am Dienstag mit. Er sei am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden, der wegen Fluchtgefahr und Schwerkriminalität Haftbefehl erlassen habe. 

Der 35-jährige Sudanese aus Niedersachsen soll am Montag einen jungen Mann mit einem Messer verletzt haben, teilte die Staatsanwaltschaft weiter mit. Zuvor soll der 20-Jährige den mutmaßlichen Täter demnach um Ruhe gebeten haben, da dieser geschrien habe. «Der Beschuldigte soll mehrfach mit einem rund 20 Zentimeter langen Küchenmesser auf den Geschädigten eingestochen haben», hieß es. «Beide kannten sich vorher nicht.» Der 20-jährige Iraner wurde laut Polizeiangaben vom Montag schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter wurde bereits am Montag festgenommen.

Bei der Zeugensuche nach der Tat ging der Polizei Trier ein weiterer Straftäter in die Fänge, der mit dem Messerangriff nichts zu tun hatte: Am Bahnhof Niederlahnstein nahm die Polizei einen 56-Jährigen fest, gegen den wegen Betrugsdelikten zwei Haftbefehle vorlagen, wie die Behörde am Dienstag mitteilte. Der Mann sitze nun im Gefängnis in Koblenz. 

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Datum: 09.04.2024
Rubrik: Blaulicht
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