
10 Millionen Euro an Steuergeldern verloren?
Flughafen Hahn: Land Rheinland-Pfalz scheitert vor dem Europäischen Gerichtshof
Flughafen Hahn: Land Rheinland-Pfalz scheitert vor dem Europäischen Gerichtshof
Das Land Rheinland-Pfalz muss die dem Flughafen Hahn gewährten Beihilfen zurückfordern, das hat der Europäische Gerichtshof entschieden. Ein Antrag des Landes auf vorläufigen Rechtsschutz wurde damit abgelehnt. Dabei geht es vor allem um Betriebsbeihilfen in Höhe von rund 10 Millionen Euro aus den Jahren 2017 und 2018. Im Oktober hatte die Flughafengesellschaft Hahn Insolvenz beantragt. Die rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Karina Wächter (CDU) kritisierte die neuen Entwicklungen mit den Worten: "Während die Landesregierung am Hahn zu beschwichtigen versucht, wird sie von der Realität eingeholt." Die gesamte Rhein-Hunsrück-Region leide unter der Ungewissheit über die Zukunft des Flughafen Hahn. Auch der Bund der Steuerzahler Rheinland-Pfalz übte Kritik: Zehn Millionen an Steuergeldern stünden nun wegen "vorsätzlicher Trödelei" im Feuer.
Aktuelle und regionale Berichte mit dem TV Mittelrhein