Wie viele neue Gesichter wird es in der Bundesliga geben?

Trainersuche läuft auf Hochtouren

Wie viele neue Gesichter wird es in der Bundesliga geben?

Berlin (dpa) - Die Trainer-Beben nach dem Saisonfinale in der Fußball-Bundesliga gehen weiter. Sechs Tage nach dem letzten Spieltag gab Borussia Dortmund am Freitag überraschend die Trennung von Marco Rose bekannt. In Edin Terzic soll der Nachfolger nach Informationen des TV-Senders Sky bereitstehen. Vom VfL Wolfsburg wurde jederzeit der Vollzug für die Verpflichtung von Nico Kovac als Ersatz für den geschassten Florian Kohfeldt erwartet. Lucien Favre steht laut «Bild» unmittelbar vor seinem zweiten Engagement bei Borussia Mönchengladbach. Auch Schalke 04 sucht nach einem neuen Mann an der Seitenlinie, da Aufstiegs-Held Mike Büskens nicht weitermachen will. 

Die TSG 1899 Hoffenheim sah sich gezwungen, Spekulationen zu dementieren, nach denen Markus Weinzierl ganz oben auf der Kandidatenliste für den vakanten Posten an der Seitenlinie stünde. Die Kraichgauer hatten erst am Dienstag die Zusammenarbeit mit ihrem Cheftrainer Sebastian Hoeneß beendet. Weinzierl hatte nach dem letzten Saisonspiel seinen Abschied in Augsburg verkündet. 

Die bislang größte Überraschung im nach-saisonalen Trainer-Wirbel war die BVB-Trennung von Rose. Der 45-Jährige war erst vor einem Jahr aus Mönchengladbach nach Dortmund gekommen. Rose hatte in der abgelaufenen Saison mit deutlichem Abstand Platz zwei hinter Bayern München belegt. Gravierender waren aber das Vorrunden-Aus in der Champions League und das jeweils frühe Scheitern in der Europa League und im DFB-Pokal.

Nun soll Terzic den BVB näher an die nationale und europäische Fußball-Spitze holen. Der 39-Jährige war im Dezember 2020 schon einmal als Trainer eingesprungen, nachdem Favre in Dortmund gescheitert war. Am Ende der Saison stand der Gewinn des DFB-Pokals, anschließend übernahm Rose.

Nun ist der 64-jährige Favre wieder in Gladbach, er würde dem Österreicher Adi Hütter folgen. Schon am Sonntag soll der Schweizer vorgestellt werden. Anscheinend vergessen sind die Umstände seines Abschieds 2015. Damals hatte er an den Verantwortlichen vorbei seine Mission für beendet erklärt und den Club durch die Hintertür verlassen. Offiziell bestätigt ist die Personalie noch nicht. Der Bundesligist vom Niederrhein wollte sie auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag nicht kommentieren.

In Wolfsburg soll Kovac nach dem Wunsch der VW-Oberen das schaffen, was sie Kohfeldt nicht mehr zugetraut haben: den hochkarätig besetzten Kader wieder auf Kurs Richtung Europapokal zu bringen. 

Foto: Bernd Thissen/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

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Datum: 21.05.2022
Rubrik: Sport
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