Ex-Bürgermeisterin Weigand: Ausmaß der Katastrophe nicht vorstellbar

Landrätin sagt vor Untersuchungsausschuss aus

Ex-Bürgermeisterin Weigand: Ausmaß der Katastrophe nicht vorstellbar

Mainz (dpa/lrs) - Das Ausmaß der Flutwelle an der Ahr ist trotz aller vorab erfolgten Warnungen und Vorbereitungen nach Worten der früheren Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr nicht vorstellbar gewesen. «Die Geschwindigkeit und Dramatik ist außerhalb der Fantasie - es sei denn, man mag schlechte Hollywood-Schinken», sagte Cornelia Weigand am Freitag vor dem Untersuchungsausschuss des Mainzer Landtags zur Flutkatastrophe vom vergangenen Juli. Die parteilose Politikerin hatte sich nach der Flutkatastrophe als Bürgermeisterin und Krisenmanagerin in ihrer besonders stark betroffenen Verbandsgemeinde Altenahr einen Namen gemacht. Im Januar wurde sie zur Landrätin des Kreises Ahrweiler gewählt.

Im Kreis Ahrweiler waren bei der verheerenden Sturzflut Mitte Juli 134 Menschen ums Leben gekommen. Ein weiterer Mensch starb im Kreis Bitburg-Prüm. Der Untersuchungsausschuss will aufklären, wie es zu der Katastrophe nach dem starken Regen kam.

Foto: Boris Roessler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.

Datum: 03.06.2022
Rubrik: Bad Neuenahr-Ahrweiler / Grafschaft / Altenahr
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