Rheinland-Pfalz rutscht im Bildungsmonitor weiter ab

Nur noch Rang 12 von 16 Bundesländern

Rheinland-Pfalz rutscht im Bildungsmonitor weiter ab

Mainz (dpa/lrs) - Rheinland-Pfalz ist bei einem Vergleich der Bundesländer zur Qualität ihrer Bildungssysteme weiter abgerutscht. Laut einer am Mittwoch veröffentlichten Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft liegt das Land nun auf Rang 12 der 16 Bundesländer.

Demnach werden in Rheinland-Pfalz gemessen an der Wirtschaftskraft des Landes nur wenige Forscher an den Hochschulen beschäftigt. Im Vergleich zu den Personalkosten ist die Höhe der Sachausgaben an den Schulen sowie Hochschulen unterdurchschnittlich und es gibt relativ wenige ausländische Jugendliche mit einer Studienberechtigung. Positiv bewertet wurde dagegen, dass alle Grundschüler in Fremdsprachen unterrichtet wurden sowie der vergleichsweise hohe Anteil erfolgreicher Absolventen von Berufsfachschulen, Fachoberschulen und Fachschulen. 

Bewertet wurden bei dem Monitoring die Bildungssysteme vom Kindergarten bis zur Hochschule. In den vergangenen beiden Jahren hatte Rheinland-Pfalz im Ranking jeweils auf Platz zehn gelegen, 2019 war es noch Rang sieben gewesen. 

Ganz vorne lag nun erneut Sachsen vor Bayern, Schlusslicht war wieder Bremen. Der Bildungsmonitor wird erstellt im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die nach eigenen Angaben von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird.

Regionale Nachrichten, Reportagen und Portraits aus dem Mittelrhein-Gebiet.

Datum: 17.08.2022
Rubrik: Bildung
Das könnte Sie auch interessieren