Campingplätze im Fokus des Untersuchungsausschusses Flutkatastrophe

Zunächst sind drei Campingplatzbetreiber als Zeugen geladen

Campingplätze im Fokus des Untersuchungsausschusses Flutkatastrophe

Mainz (dpa/lrs) - Die Ahr-Campingplätze stehen an diesem Freitag (9.30 Uhr) im Mittelpunkt des Untersuchungsausschusses Flutkatastrophe des Mainzer Landtags. Dabei geht es jedoch nicht mehr um die Flutnacht vom 14./15. Juli 2021, in der mindestens 134 Menschen ums Leben kamen und die Campingplätze verwüstet wurden. Thema ist stattdessen die anschließende Katastrophenbewältigung vom 15. Juli bis zum 6. August 2021.

Der Ausschuss befasst sich mit der Frage, wie die Katastrophenbewältigung auf den Campingplätzen durch die Landesregierung, ihre nachgeordneten Behörden und andere öffentliche Stellen organisiert und umgesetzt worden ist. Die Kommunikation der Einsatzkräfte und der Verantwortlichen vor Ort ist ein anderer Schwerpunkt. Es soll auch um die Unterstützungsleistungen gehen - etwa von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk. Welche wurden angeboten und welche angenommen?

Ein anderer Aspekt der Beweisaufnahme an diesem Freitag ist die Beseitigung der auf den Campingplätzen angeschwemmten Massen an Unrat, Wohnwagen, Ölheizungen, Möbeln und Müll. Beleuchtet werden soll auch, wie es mit den Betriebserlaubnissen für die Campingplatzbetreiber weiter ging.

Zunächst sind drei Campingplatzbetreiber als Zeugen geladen. Im Anschluss folgen vier Bürgermeister und Ortsvorsteher sowie die Landrätin des Kreises Ahrweiler, Cornelia Weigand. Die parteilose Politikerin war damals noch Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Altenahr.

Zum Abschluss wird ein Beschäftigter der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zum Thema gehört. Dabei geht es um die Beratungsleistungen und die Rolle der SGD bei der Katastrophenbewältigung.

Aus der Region Koblenz immer aktuell mit TV Mittelrhein.

Datum: 17.11.2022
Rubrik: Kultur
Das könnte Sie auch interessieren