Modernisierung des Schienenverkehrs im Westerwald

770.000 Euro Förderung für Sanierung der Westerwaldbahn

Modernisierung des Schienenverkehrs im Westerwald

Das Verkehrsministerium fördert die Westerwaldbahn GmbH mit 770.000 Euro für die Modernisierung ihrer Güterverkehrsinfrastruktur auf der Bahnstrecke Scheuerfeld bis Bindweide. Die Strecke gehört nicht zur bundeseigenen Bahn, sondern ist eine dem Landeskreis Altenkirchen unterstehende Regionalbahn. Die Verkehrsministerin Daniela Schmitt teilte in einer Pressemitteilung mit, dass dies den Lkw-Verkehr entlasten und die umweltschonende Transportvariante stärken soll. Dies solle auch den Wirtschaftsstandort stärken, da den Unternehmen so ein vielfältiges Transportangebot zur Verfügung stünde. Durch die Förderung soll eine Stammstrecke saniert werden, sodass 60.000 Tonnen pro Jahr auf die Schiene verlagert, bzw. gehalten werden soll. So würde die Region von Schwerverkehr entlastet. Die Sanierung umfasst dabei die Gleisanlagen, sowie zwei Brückenbauwerke auf der Strecke zwischen Gebhardshain - Steinebach - Bindweide - Rosenheimer Lay, die erneuert werden sollen.

Auch überregionaler Schienenverkehr soll so ermöglicht werden, da die Strecke an die Siegstrecke Köln-Deutz bis Betzdorf der Deutschen Bahn angeschlossen ist. Von Rosenheim Lay sei zudem der private Gleisanschluss angebunden, der ebenfalls saniert wird und wo zukünftig mehr Güter neben dem bisher üblichen Holzverkehr von der Straße auf die Schiene umgeleitet werden soll.

 

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Datum: 02.02.2024
Rubrik: Verkehr
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