
Tod während Einsatzes auf einer Bundesstraße
Feuerwehrmann bei Unfallsicherung getötet - Lewentz bestürzt
Bad Sobernheim/Mainz (dpa/lrs) - Der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz hat sich tief betroffen über den Tod eines Feuerwehrmanns während eines Einsatzes auf einer Bundesstraße gezeigt. «Der Feuerwehrmann starb, als er im Rahmen eines vorangegangenen Verkehrsunfalls Sicherungsmaßnahmen durchführte, um die Sicherheit aller anderen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten», sagte der SPD-Politiker am Samstag in Mainz. «Die Nachricht vom tragischen Tod des erst 28 Jahre alten Feuerwehrmanns aus der Verbandsgemeinde Nahe-Glan erschüttert mich zutiefst.»
Der 28 Jährige war am Freitagabend auf der Bundesstraße 41 in Fahrtrichtung Kirn in Höhe der Abfahrt nach Steinhardt (Kreis Bad Kreuznach) von einem Auto angefahren und getötet worden. Er starb nach Darstellung von Polizei und Staatsanwaltschaft noch an der Unfallstelle. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.
«Der furchtbare Vorfall verdeutlicht einmal mehr, welch großes Risiko die Einsatzkräfte der Feuerwehren und aller anderen Blaulichtorganisationen Tag für Tag auf sich nehmen, um unser aller Sicherheit, Gesundheit und Leben zu schützen», sagte Lewentz. Die Betreuung der Angehörigen sowie der Feuerwehrkräfte sei von Kriseninterventionsteams übernommen worden. Auch die eingesetzten Polizeikräfte würden betreut.
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