Gutachtenkritik zur Loreley-Freilichtbühne

Rechtsstreit wird fortgesetzt

Gutachtenkritik zur Loreley-Freilichtbühne

Das Gutachten zu möglichen Baumängeln an der sanierten Loreley-Freilichtbühne liegt nun vor. Laut Aussagen des Bürgermeisters von Sankt Goarshausen, Nico Busch, seien einige Punkte darin nicht nachvollziehbar. Unter anderem wären Punkte im Guthaben angesprochen worden, die zuvor nicht Thema in den Gerichtsverhandlungen gewesen seien. Außerdem war ein Vergleich im Vorfeld gescheitert. Daraufhin hatte die Stadt einen Befangenheitsantrag gegen den Gutachter gestellt, dieser soll jedoch vom Gericht abgewiesen worden sein. Vor einem Jahr hatte das Oberlandesgericht eine Gerichtsverhandlung vor Ort der Freilichtbühne durchgeführt, bei der auch der Gutachter anwesend gewesen wäre. Gemeinsam mit dem Pächter seien der Richter, der Bürgermeister der Stadt Sankt Goarshausen und der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Loreley das Gelände abgegangen und haben die zu begutachtenden Punkte besprochen. Es soll im Oktober eine erneute Gerichtsverhandlung vor Ort stattfinden, da die Stadt Sankt Goarshausen als Verpächterin der Bühne und der Betreiber der Freilichtbühne seit Jahren im Streit liegen. Es geht um nicht technische Mängel an der Bühnen-Anlage, die vom Pächter kritisiert werden. Eine wichtige Frage vor Gericht wird sein, ob es zu einer guten Zusammenarbeit zwischen Bühne und Buga-Macher kommen kann, da die Bundesgartenschau 2029 im Mittelrheintal stattfinden soll.

Regionale News aus Koblenz

Datum: 21.09.2022
Rubrik: Gesellschaft
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