Kommunen und Kreise bereiten sich auf Warntag am 8. Dezember vor

Digitale Warnsystem wird von 11.00 Uhr an deutschlandweit getestet.

Kommunen und Kreise bereiten sich auf Warntag am 8. Dezember vor

Warn-Apps, Sirenen und das neue Warnsystem über Mobilfunk (Cell Broadcast): Bund, Länder, Kreise, Städte und Gemeinden proben am 8. Dezember gemeinsam ihre Mittel zur Warnung der Bevölkerung. Das digitale Warnsystem Mowas wird von 11.00 Uhr an deutschlandweit getestet.

Ingelheim/Mainz (dpa/lrs) - Warn-Apps, Sirenen und das neue Warnsystem über Mobilfunk (Cell Broadcast): Bund, Länder, Kreise, Städte und Gemeinden proben am 8. Dezember gemeinsam ihre Mittel zur Warnung der Bevölkerung. Das digitale Warnsystem Mowas wird von 11.00 Uhr an deutschlandweit getestet. Die in den Kreisen aktiven Sirenen werden in Rheinland-Pfalz von den acht Leitstellen ausgelöst, wie der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Kreises Mainz-Bingen, Michael Braun, am Montag in Ingelheim ankündigte. Der Katastrophenschutz des Kreises koordiniert die Warnmittel - wie mobile Sirenen oder Drohnen - auf der Ebene der Verbandsgemeinden und kreisangehörigen Städte.

Damit die Bevölkerung die drei wesentlichen Warntöne verinnerliche, seien weitere bundesweite Warntage sinnvoll, sagte der Leiter der Feuerwehr der Stadt Bingen, Marco Umlauf. Der klassische Ton, der die Feuerwehr alarmiere sei ein einminütiger Heulton, der zweimal unterbrochen werden. Der allgemeine Warnton sei dagegen eine Minute lang auf- und absteigend. Er weise daraufhin, sich über das Radio oder Social Media zu informieren, wovor genau gewarnt werde. Entwarnung - der dritte wesentliche Ton - gebe es, wenn ein einminütiger Dauerton zu hören sei.

Beim ersten bundesweiten Warntag am 10. September 2020 war einiges schief gelaufen. Unter anderem kam die Meldung der Warn-Apps Nina und Katwarn erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones an. Wäre es tatsächlich ein Ernstfall gewesen, hätten viele Bürger nichts mitbekommen. Das Bundesinnenministerium hatte den Probealarm deshalb damals als «fehlgeschlagen» bezeichnet. Ein ursprünglich für September 2021 geplanter Warntag war abgesagt worden. Zur Begründung hieß es damals, das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe baue erst noch eine «umfassende Testlandschaft auf».

 

Foto: Rolf Vennenbernd/dpa. "Die Notfall-App «KATWARN», aufgenommen auf einem Smartphone." 

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Datum: 21.11.2022
Rubrik: Gesellschaft
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