Hitze und Trockenheit sorgen für unterdurchschnittliche Getreideernte

Mit der Bilanz der Futtergerste und dem Raps seien die Betriebe im südlichen Rheinland-Pfalz größtenteils zufrieden

Hitze und Trockenheit sorgen für unterdurchschnittliche Getreideernte

Mainz (dpa/lrs) - Der Bauern- und Winzerverband geht wegen der anhaltenden Hitze und Trockenheit von einer unterdurchschnittlichen Getreideernte im südlichen Rheinland-Pfalz aus. Im Frühjahr habe es flächendeckend noch viel Regen und kühle Temperaturen gegeben, sagte der Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, Eberhard Hartelt, am Donnerstag in Mainz. Ab Mitte Mai hätten jedoch die hohen Temperaturen mit viel Wind und die Trockenheit die Hoffnungen auf eine bessere Ernte schwinden lassen.

Die Kulturen, die bereits im Herbst und früh in Rheinhessen sowie der Südpfalz geerntet wurden, seien insgesamt besser mit dem zweigeteilten Witterungsverlauf zurechtgekommen, berichtete der Verbandspräsident. Das treffe jedoch nicht auf den spätreifenden Winterweizen oder im Frühjahr gesäte Sommergerste zu.

Mit der Bilanz der Futtergerste und dem Raps seien die Betriebe im südlichen Rheinland-Pfalz größtenteils zufrieden. Bei der Braugerste seien die geforderten Qualitätsparameter jedoch nicht erreicht worden, sagte Hartelt. Beim bisher geernteten Winterweizen gebe es eine breite und standortabhängige Streuung. Das fehlende Wasser in der entscheidenden Wachstumsphase mache sich aber durch schwächere Erträge deutlich bemerkbar.

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Datum: 13.07.2023
Rubrik: Gesellschaft
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