Verdi ruft zu Warnstreik im öffentlichen Dienst auf

 

Verdi ruft zu Warnstreik im öffentlichen Dienst auf

Im öffentlichen Dienst laufen bald wieder die Verhandlungen über einen neuen Tarifabschluss der Länder. Verdi macht vorher Druck.

Mainz (dpa/lrs) -

Vor der dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes erhöht die Gewerkschaft Verdi den Druck. Sie ruft am nächsten Dienstag (10. Februar) alle Betriebe und Dienststellen im öffentlichen Dienst der Länder in den Bezirken Mittelrhein und Pfalz zum Warnstreik auf. 

Konkret sind das etwa Studierendenwerk Mainz und Koblenz, die Johannes Gutenberg-Universität, Universität Koblenz, Technische Hochschule Bingen, Hochschule Koblenz, Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, Rhein-Hessen Fachklinik Alzey und das Landesamt für Mobilität Rheinland-Pfalz.

In Mainz seien an dem Tag ein Demonstrationszug und eine Kundgebung (12 Uhr) geplant, teilte Verdi mit. Die beiden Kitas des Studierenwerks blieben geschlossen. Für Einrichtungen des Landeskrankenhauses gibt es eine Notdienstvereinbarung.

Die Beschäftigten fordern in der Tarifrunde sieben Prozent mehr Gehalt, mindestens 300 Euro monatlich. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar geplant.

dpa

Bild: Am 10. Februar gibt es in Teilen von Rheinland-Pfalz wieder Warnstreiks. (Symbolbild) | Tom Weller/dpa

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Datum: 06.02.2026
Rubrik: Lokales
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