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Feinstaub in Rheinland-Pfalz: Strengere Grenzwerte ab 2030 noch nicht erreicht
In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2025 die aktuell geltenden EU-Grenzwerte für Feinstaub an allen Messstationen eingehalten, die Belastung stieg jedoch leicht an. Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Richtwerte wurden dagegen an allen Stationen überschritten. Ab 2030 geltende strengere EU-Grenzwerte für Feinstaub werden vielerorts voraussichtlich verfehlt.
Die höchsten Feinstaubwerte wurden 2025 in Ludwigshafen-Mundenheim gemessen. Nur die Messstationen in Koblenz und Westerwald-Neuhäusel lagen unter den ab 2030 vorgesehenen EU-Grenzwerten, überschritten jedoch weiterhin die WHO-Empfehlungen. Stundenweise erreichte die Feinstaubbelastung in einigen Regionen Spitzenwerte von über 200 Mikrogramm pro Kubikmeter.
Feinstaub entsteht unter anderem durch Verbrennungsprozesse, Verkehr, Reifenabrieb und Staub aus anderen Regionen. Kleinste Partikel können tief in die Lunge und den Blutkreislauf gelangen und gesundheitliche Schäden wie Lungen- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachen. Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen.
Die EU plant ab 2030 strengere Jahres- und Tagesgrenzwerte. Zur Einhaltung dieser Vorgaben werden bereits Prognosen auf Basis der Messwerte von 2026 erstellt. Sollte sich zeigen, dass die Grenzwerte ohne zusätzliche Maßnahmen nicht erreicht werden, könnten vor 2030 weitere Schritte notwendig sein, um die Luftqualität zu verbessern.
Quelle: tagesschau | Foto: Symbolbild
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