Mainz 05 mit Optimismus und Kapitän Widmer nach Leverkusen

 

Mainz 05 mit Optimismus und Kapitän Widmer nach Leverkusen

Beim Champions-League-Achtelfinalisten Bayer Leverkusen ist Mainz 05 Außenseiter. Dennoch machen sich die abstiegsbedrohten Rheinhessen Hoffnungen.

Mainz (dpa/lrs) -

Die Enttäuschung zuletzt nach dem Remis im Bundesliga-Abstiegskampf gegen den Hamburger SV haben die Spieler des 1. FSV Mainz 05 abgeschüttelt. Nun sollen bei Bayer 04 Leverkusen eine Überraschung geschafft und Punkte geholt werden. In der BayArena sind die Rheinhessen am Samstag (15.30 Uhr/Sky) aber Außenseiter. «Wir brauchen wirklich einen sehr guten Tag, wenn wir etwas mitnehmen wollen. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und selbst mutig sein», sagte Fischer.

Die Stimmung in der Mannschaft sei trotz der aktuellen Lage gut, alle seien fokussiert auf die nächsten Aufgaben. «Wir haben eine gute Mischung aus Anspannung und einer gewissen Lockerheit. Wir sind nicht euphorisch, aber auch nicht zu Tode betrübt. So bleibt man wach», sagte Fischer. Ihm sei zudem wichtig, Freude und Spaß am Fußball zu haben. Dafür brauche es Lockerheit. «Aber das ist einfach gesagt. Freude und Spaß hat man, wenn man Resultate erzielt. Das konnten wir uns ein Stück weit zurück erarbeiten», betonte der 60-Jährige. 

Widmer zurück - Veratschnig fällt aus

Leverkusen sei eine Mannschaft mit hoher Passqualität, viel Ballbesitzfußball, hoher Geschwindigkeit und dem ein oder anderen Unterschiedspieler. Daher müsse sein Team kompakt stehen und sich selbst zutrauen, mit dem Ball was anzufangen sowie Tormöglichkeiten erarbeiten. «Es gilt, die Basics abzurufen. Dann sieht man das Gesicht von Mainz 05. Zudem müssen wir effizient sein, denn es werden nicht viele Torchancen kommen», sagte Fischer. 

Personell kann er wieder auf Kapitän Silvan Widmer zurückgreifen. Der Kapitän hat seine Gelbsperre abgesessen und dürfte für Phillipp Mwene wieder in die Startelf rutschen. Definitiv ausfallen wird der erkrankte Nikolas Veratschnig. «Da wird es bis Samstag nicht reichen», bestätigte der Coach. Hoffnung besteht noch bei Nelson Weiper, der nach seiner Erkrankung individuell trainiert hat.

dpa

Bild: Urs Fischer überlegt, wie er mit Mainz Punkte in Leverkusen holen kann (Archivbild). | Florian Wiegand/dpa

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Datum: 26.02.2026
Rubrik: Lokales
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