Telekom-Warnstreik trifft Rheinland-Pfalz und Saarland

 

Telekom-Warnstreik trifft Rheinland-Pfalz und Saarland

Weniger Service, mehr Wartezeit: In Rheinland-Pfalz und Saarland legen Telekom-Beschäftigte die Arbeit nieder. Was Verdi fordert und wie sich das für Verbraucher auswirkt.

Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) -

Von der Ausweitung bundesweiter Warnstreiks im Tarifkonflikt bei der Deutschen Telekom sind auch Rheinland-Pfalz und das Saarland betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft in den beiden Ländern an diesem Dienstag zu vollschichtigen Arbeitsniederlegungen auf. 

Von den Warnstreiks betroffen sind den Angaben zufolge mehrere Bereiche des Telekom-Konzerns. Aufgrund der Arbeitsniederlegungen könne es zu schlechterer Erreichbarkeit, Verzögerungen im technischen Kundenservice, Verzögerungen beim Glasfaserausbau sowie zu Terminabsagen bei Kundenterminen kommen. Die Notdienste seien sichergestellt.

Verdi fordert unter anderem eine Entgelterhöhung von 6,6 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie einen Verdi-Mitgliederbonus von 660 Euro jährlich. Die vierte Verhandlungsrunde soll in der kommenden Woche (26./27. Mai 2026) stattfinden.

dpa

Bild: Telekom-Kunden müssen mit Einschränkungen rechnen. (Symbolbild) | Rainer Jensen/dpa/dpa-tmn

Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.

Datum: 18.05.2026
Rubrik: Lokales
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