Wo Verbraucher mehr ins Geld gehen müssen

 

Wo Verbraucher mehr ins Geld gehen müssen

Tanken und Gemüse kosten in Rheinland-Pfalz jetzt spürbar mehr. Möhren und Gurken sind fast ein Drittel teurer – wie steht es um Strom, Butter und Süßigkeiten?

Bad Ems (dpa/lrs) -

Besonders Tanken und das Kaufen von Gemüse sind in Rheinland-Pfalz im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat teurer geworden. Nach dem Wegfall des Tankrabatts mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher 28,9 Prozent mehr für Kraftstoffe bezahlen als im Juli 2025, wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilte.

Die Inflationsrate lag den Statistikern zufolge im Juli 2026 um 3,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Juni 2026 betrug die Teuerungsrate noch 2,4 Prozent.

Was im Supermarkt teurer wurde

Während die Preise für Haushaltsenergie mit 0,6 Prozent nur geringfügig stiegen, da die Strompreise deutlich sanken (minus 4,9 Prozent), mussten die Verbraucher bei einigen Nahrungsmitteln tiefer in die Tasche greifen. Gerade bei Gemüse gab es laut Statistik deutliche Preissprünge: So verteuerten sich etwa Möhren um 27,9 Prozent und Gurken um 26,8 Prozent. 

Die Preise für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren erhöhten sich um 3,9 Prozent. Butter wurde dagegen deutlich günstiger (minus 26,9 Prozent), auch Molkereiprodukte, Eier und Obst verbilligten sich etwas. 

Generell mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher im Juli 2026 für Nahrungsmittel 0,9 Prozent mehr bezahlen als im Juli 2025.

dpa

Bild: Auch Gurken machten einen Preissprung nach oben. (Symbolbild) | Marcus Brandt/dpa

Alle Meldungen, aktuell und regional aus Koblenz und dem Mittelrhein-Gebiet auf tv-mittelrhein.de

Datum: 30.07.2026
Rubrik: Lokales
Das könnte Sie auch interessieren