Waldbrand im Westerwald: Zwei Jugendliche unter Verdacht

 

Waldbrand im Westerwald: Zwei Jugendliche unter Verdacht

Bis auf 20 Meter kamen die Flammen im Westerwald an Häuser heran. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft - und hat erste Erkenntnisse zur Brandursache.

Koblenz/Betzdorf-Gebhardshain (dpa) -

Nach dem Waldbrand im Westerwald ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Das Feuer in dem Waldgebiet bei Gebhardshain wurde ersten Erkenntnissen nach wohl durch den unsachgemäßen Einsatz von Böllern ausgelöst, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitteilte. Aktuell richte sich der Verdacht gegen zwei Jugendliche. Zuvor hatten weitere Medien über die Ermittlungen berichtet.

Weitere Details zu den Verdächtigen gab die Staatsanwaltschaft zunächst nicht preis, um die Jugendlichen zu schützen. Die Ermittlungen dauern demnach an. 

Feuer erreichte beinahe erste Gebäude

Am Wochenende hatte es auf vier Hektar des insgesamt zehn Hektar großen Waldgebiets gebrannt. Ehe das Feuer am Sonntagabend unter Kontrolle gebracht wurde, war die Lage in dem Ort im Westerwald angespannt: Die Flammen hatten sich bis auf etwa 20 Meter an erste Gebäude herangefressen. Eine Straße mit 20 Haushalten musste rasch vorübergehend evakuiert werden. Die Feuerwehr war bis in den späten Montagnachmittag hinein im Einsatz.

dpa

Bild: Die Flammen wüteten auf vier Hektar des Waldgebiets. | Thomas Frey/dpa

Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.

Datum: 19.08.2026
Rubrik: Lokales
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