Hütter bleibt vor Derby ruhig: Gegentore keine Systemfrage

 

Hütter bleibt vor Derby ruhig: Gegentore keine Systemfrage

Sieben Gegentore, keine Panik: Hütter bleibt gelassen und setzt auf Engagement in den Zweikämpfen statt Systemwechsel. Was steckt hinter seinem Ansatz vor dem Nachbarschaftsduell in Mainz?

Frankfurt/Main (dpa/lhe) -

Trotz sieben Gegentoren in zwei Bundesliga-Spielen sieht Trainer Adi Hütter von Eintracht Frankfurt keinen Grund, die defensive Ausrichtung zu ändern. «Das ist überhaupt keine Systemfrage», sagte der 56-Jährige vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim Lokalnachbarn FSV Mainz 05. «Ich muss halt in die Zweikämpfe gehen und den Ball klären.» Das habe sein Team nach der 1:0-Pausenführung gegen den FC Augsburg kürzlich eben nicht mehr gemacht und mit 1:4 verloren.

Die beiden Stadien liegen Luftlinie nur etwas mehr als 30 Kilometer auseinander. Weiter voneinander entfernt sind die Clubs derzeit in der Tabelle. Während die Eintracht noch sieglos ist, kassierte Mainz noch kein Gegentor und gewann zuletzt mit 5:0 beim Hamburger SV. 

Geduld für den Prozess

Hütter, der in der Sommerpause zu den Frankfurter zurückgekehrt war, fordert Geduld und erinnert zugleich an einen Prozess, in dem sich sein Team befindet. «Dafür braucht mich die Mannschaft als Unterstützer. Deswegen bin ich der Trainer», sagte der Österreicher.

In personeller Hinsicht kommt ein Einsatz von Nnamdi Collins noch zu früh. Auch Ansgar Knauff wird noch fehlen. «Ob es bei ihm reicht für Mainz, das lasse ich einmal dahingestellt», sagte Hütter.

Ansgar Knauff wird noch fehlen.

Ansgar Knauff wird noch fehlen. | Marc Schüler/dpa

dpa

Bild: Hält an seinem System fest: Adi Hütter. (Archivbild) | Florian Wiegand/dpa

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Datum: 10.09.2026
Rubrik: Lokales
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