
Hier gab es die meisten Staus der Sommerferien in RLP
Die ganze Familie im Auto, das Urlaubsziel im Navi - und plötzlich bewegt sich gar nichts mehr: In den Sommerferien gab es in Rheinland-Pfalz wieder jede Menge Stau. Das waren die Hotspots.
Koblenz (dpa/lrs) -
Über 4.500 Kilometer Stau haben sich in den Sommerferien entlang der Autobahnen durch Rheinland-Pfalz gezogen. Jede Menge Geduldsproben für Autofahrer also - wenn auch etwas weniger als im Vorjahr, wie der ADAC Mittelrhein mitteilte. Es gab insgesamt fast 2.800 Staus auf den Autobahnen, was etwa 200 weniger sind als in den Sommerferien 2025.
Der längste Stau der Sommerferien
Den längsten Stau gab es auf der A3. 24 Kilometer weit staute sich der Verkehr dort am 17. Juli. Das war mit 114 Staus zugleich auch der staureichste Tag der ganzen Ferienzeit. Nur minimal kürzer war ein Stau auf der A6 am 3. Juli mit 23 Kilometern.
Beide ereigneten sich an Freitagen - dem mit Abstand staureichsten Wochentag. Über 600 der Staus fanden freitags statt, während es etwa samstags und sonntags jeweils etwas über 200 waren. «Der Freitag ist traditionell ein kritischer Reisetag. Zum normalen Berufsverkehr kommen dann Wochenendpendler und viele Urlauber hinzu, die in die Ferien starten oder bereits auf der Rückreise sind», erklärte der ADAC Mittelrhein.
Die staureichste Autobahn
Die ADAC-Bilanz zeigt auch, dass Autofahrer in Rheinland-Pfalz auf bestimmten Autobahnen besonders häufig Geduld mitbringen mussten. Allein auf der A61 passierte über ein Viertel aller Autobahn-Staus: Über 700-mal musste hier gewartet werden. Mit rund 2.100 Kilometern machte sie sogar fast die Hälfte der rheinland-pfälzischen Staukilometer aus. Mit deutlichem Abstand folgen die A65 (rund 500 Staus) und die A60 (rund 360).
Besonders viele Staus gab es außerdem in der dritten und in der letzten Ferienwoche. Allein in der Woche vom 13. bis 19. Juli staute sich der Verkehr auf den rheinland-pfälzischen Autobahnen fast 1.000 Kilometer weit.
dpa
Bild: Autofahrer mussten diesen Sommer in Rheinland-Pfalz wieder viel Geduld mitbringen. (Symbolbild) | Marijan Murat/dpa
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