
Rehlinger sieht große Unzufriedenheit mit Bundesregierung
Diese Unzufriedenheit sei einer der wesentlichen Gründe für das starke Abschneiden der AfD, sagt die saarländische Ministerpräsidentin und zieht Schlüsse mit Blick auf die anstehenden Reformen.
Saarbrücken (dpa) -
SPD-Bundesvize Anke Rehlinger führt die Ergebnisse der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und in Berlin vor allem auf Unmut gegenüber der Bundesregierung zurück. «Unser Land ist in einer schwierigen Lage, es gibt große Unzufriedenheit mit der Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz», sagte die saarländische Ministerpräsidentin der Deutschen Presse-Agentur. «Es ist wohl einer der wesentlichen Gründe für das hohe AfD-Ergebnis, das den Abend überschattet.»
Die AfD wurde nach Prognosen von ARD und ZDF in Mecklenburg-Vorpommern stärkste Partei knapp vor der SPD. In Berlin siegte die Linke vor der CDU, die AfD rangiert hier auf Platz drei.
In Mecklenburg-Vorpommern habe SPD-Spitzenkandidatin Manuela Schwesig eine beeindruckende Aufholjagd hingelegt und das bestmögliche rausgeholt, sagte Rehlinger weiter. «Manuela Schwesigs Aufholjagd ist genauso wie das hohe AfD-Ergebnis ein Signal, das Berlin jetzt verstehen muss. Unser Land braucht Reformen, aber unser Land braucht bessere, braucht sozial gerechte Reformen.»
dpa
Bild: «Manuela Schwesigs Aufholjagd ist genauso wie das hohe AfD-Ergebnis ein Signal, das Berlin jetzt verstehen muss», sagt Rehlinger. (Archivbild) | Bernd von Jutrczenka/dpa
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