
Bundeswehr-Rückkehr in die Kurpfalz-Kaserne nimmt Gestalt an
Das Areal wird wieder zum Armeestandort. Kommune, Land und Bund wollen militärische Nutzung und städtebauliche Pläne zusammenbringen.
Speyer (dpa/lrs) -
Die Bundeswehr kehrt wie erwartet in die pfälzische Domstadt Speyer zurück. Wie die Kommune am Mittwochabend mitteilte, unterzeichneten Stadt, Land und Bund eine Vereinbarung zur weiteren Entwicklung der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne. «Die Bundeswehr plant, ab dem 1. April 2027 mit einem Vorauskommando in Speyer präsent zu sein.» Ab dem 1. Oktober 2027 soll die Ausbildung im Rahmen des Wehrdienstes beginnen.
«Langfristig ist eine vollständige militärische Nutzung der ehemaligen Kurpfalz-Kaserne vorgesehen», teilte die Stadt mit. Für die Kommune wurde demnach eine Übergangsphase vereinbart: Die derzeit von ihr genutzten Gebäude sollen schrittweise an die Bundeswehr übergeben werden. Dafür sollen Bund, Land, Stadt und Bundesanstalt für Immobilienaufgaben einen verbindlichen Zeitplan und eine gemeinsame Raumnutzungsordnung erarbeiten.
Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler betonte, die Rückkehr der Bundeswehr und die städtebauliche Entwicklung Speyers müssten zusammen möglich sein. «Speyer hat in den vergangenen Jahren viel in die Entwicklung der ehemaligen Militärflächen investiert. Deshalb war für uns entscheidend, dass die Rückkehr der Bundeswehr nicht zu einem Stillstand bei unseren städtebaulichen Perspektiven führt», teilte die SPD-Politikerin mit. Die Vereinbarung ist das Ergebnis mehrmonatiger Gespräche zwischen Bund, Land und Stadt.
dpa
Bild: Die Bundeswehr kehrt nach Speyer zurück. (Symbolbild) | Uwe Anspach/dpa
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