Sprachförderung von Kindern vor dem Start in die Schule

 

Sprachförderung von Kindern vor dem Start in die Schule

Mehr als 100 Kitas entwickeln in Rheinland-Pfalz ein neues Verfahren zur Sprachbeobachtung. Künftig soll es landesweit starten – was dabei auf die Kinder zukommt.

Mainz (dpa/lrs) -

Rheinland-Pfalz will die Sprachkenntnisse von Kindern vor dem Start in die Schule verbessern. Mit einheitlichen Standards soll dafür der Sprachstand von Mädchen und Jungen festgestellt werden, sagte Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) in Mainz. Dazu entwickele das Land ein Verfahren, mit dem der Sprachstand in den Kitas verpflichtend erhoben werden kann, damit die Kinder darauf aufbauend zielgerichtet gefördert werden können. Das Verfahren trägt den Namen «Sprache im Alltag beobachten».

«Wir wollen wissen, ob es hakt, wo es hakt, das so früh wie möglich und bei allen Kindern», erklärte die Bildungsministerin beim Besuch der evangelischen Maria-Magdalena Kindertagesstätte in Mainz. Deshalb werde der Sprachstand aller Kinder eineinhalb Jahre vor Schulbeginn erhoben. Die Kita ist eine der mehr als 100 Kitas in Rheinland-Pfalz, mit denen das Verfahren gemeinsam entwickelt wird.

Insgesamt werden bis zu 300 Kitas in die Entwicklung einbezogen. Der Bewerbungsaufruf für die nächsten Kitas läuft. Bis 2028 soll der Prozess nach Angaben von Eiling-Hütig für einen flächendeckenden Einsatz in Rheinland-Pfalz abgeschlossen sein. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag von CDU und SPD verankert.

dpa

Bild: Die Sprachstandserhebungen sind im Koalitionsvertrag von CDU und SPD in Rheinland-Pfalz verankert. | Hannes P. Albert/dpa

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Datum: 20.10.2026
Rubrik: Lokales
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