
GDL setzt Streik bei Saarbahn weiter fort
Nach einer zeitweisen Unterbrechung legen die Lokomotivführer bei der Saarbahn erneut die Arbeit nieder. Welche Forderungen die GDL im Tarifstreit stellt und was der Streik für Fahrgäste bedeutet.
Saarbrücken (dpa/lrs) -
Im Tarifstreit bei der Saarbahn setzt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihren Streik fort. Ab heute, 12.30 Uhr, sollen die Lokomotivführer ihre Arbeit wieder niederlegen, wie die Gewerkschaft mitteilte. Der Streik solle planmäßig bis zum Ende des Monats andauern, so ein Sprecher.
Der am 8. Oktober begonnene Streik war seit dem 24. Oktober zwischenzeitlich ausgesetzt worden - weitere Unterbrechungen behalte die GDL sich vor. Trotz des Streiks fährt die Linie S1 weiterhin nach dem unabhängigen Ersatzkonzept bis 21 Uhr, wie die Saarbahn GmbH mitteilte. Die TramTrains in der Innenstadt sollen in den Hauptverkehrszeiten im 15-Minuten-Takt fahren. Bei einem Streik bis 21 Uhr würden lediglich die zusätzlichen Fahrten zum Ersatzkonzept entfallen. Die Busse des Schienenersatzverkehrs fahren laut dem Verkehrsunternehmen planmäßig.
Die GDL fordert die Saarbahn nach eigenen Angaben wiederholt dazu auf, «die Kosten für das aus den Taschen der Bürgerinnen und Bürger des Saarlandes finanzierte Ersatzkonzept offenzulegen». Laut GDL fehle es an nötiger Transparenz vonseiten der Geschäftsführung.
dpa
Bild: Nach einer zwischenzeitlichen Pause setzt die GDL ihren Streik nun weiter fort. (Symbolbild) | Laszlo Pinter/dpa
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