Behörden können Regenbogenflaggen hissen

Zeichen der Solidarität gegenüber dem queeren Teil der Bevölkerung

Behörden können Regenbogenflaggen hissen

Mainz (dpa/rls) - Vor allen Behörden in Rheinland-Pfalz kann nach einer Mitteilung der Staatskanzlei auch die Regenbogenflagge gehisst werden. Damit könne «dem queeren Teil der Bevölkerung» Solidarität gezeigt werden, erklärte am Donnerstag der Landesbeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen und Geschlechtsidentität, David Profit. Als mögliche Anlässe nannte er örtliche Veranstaltungen zum Christopher Street Day (CSD) oder dessen Jahrestag am 28. Juni. An diesem Tag war es 1969 in New York zu Protesten gegen Razzien der Polizei an Treffpunkten der Homosexuellenszene gekommen.

«Ein guter Schritt», sagte Staatssekretär Profit (Grüne), der am Donnerstag gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Fabian Kirsch, die Regenbogenflagge an der Staatskanzlei hisste. Das Hissen der sechsfarbigen Flagge sei ein Zeichen der Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt in einer offenen, demokratischen Gesellschaft, erklärte Kirsch. Die Flagge weht bis zum Ende der diesjährigen CSD-Aktionswoche in Mainz am kommenden Sonntag. Höhepunkt ist eine Demonstration am Samstag.

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Datum: 04.08.2022
Rubrik: Gesellschaft
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