
Saarländische Polizeiautoflotte zu acht Prozent elektrisch
Saarlands Polizei setzt immer mehr auf E-Autos: Weniger Lärm, schnellere Beschleunigung – aber es gibt auch Nachteile.
Saarbrücken (dpa/lrs) -
Rund acht Prozent der saarländischen Polizeiautos sind Elektroautos. Der Anteil solle sukzessive weiter erhöht werden, teilte ein Sprecher des Innenministeriums mit. Das Land strebe «die langfristige und vollständige Umstellung des Fuhrparks» auf vollelektrische Fahrzeuge an. Gleichzeitig soll eine ausreichende Ladeinfrastruktur aufgebaut werden.
Die vollelektrischen Fahrzeuge bieten einige Vorteile für die Polizeiarbeit, wie der Sprecher sagte. Der Wegfall fossiler Brennstoffe und die damit einhergehende Reduzierung von Emissionen seien einer davon. Zugleich sei der Wegfall von Lärmbelastung positiv. «Vorteile im Gegensatz zu einem Verbrennungsmotor gibt es zudem bei der linearen Entfaltung des Antriebdrehmoments», sagte der Sprecher. Elektroautos erreichen also schneller eine höhere Geschwindigkeit als vergleichbare Verbrenner.
Jedoch gebe es auch Nachteile, wozu unter anderem der verhältnismäßig höhere Preis zähle. Dazu komme das hohe Eigengewicht der Fahrzeuge. Ein weiterer Nachteil sei die im Verhältnis zum Tanken längere Ladezeit.
dpa
Bild: Nach und nach soll die gesamte Polizeiautoflotte auf Elektroautos umgerüstet werden. (Symbolbild) | Oliver Dietze/dpa
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