
Kind missbraucht - 2.000 Männer sollen DNA-Probe abgeben
Ein Mann soll ein Mädchen zu einem Reitplatz gelockt und missbraucht haben. Ein Täter ist noch nicht gefunden - obwohl es schon eine DNA-Reihenuntersuchung gab.
Oberdürenbach (dpa/lrs) -
Bei den Ermittlungen zum sexuellen Missbrauch einer Siebenjährigen im Landkreis Ahrweiler führt die Polizei eine zweite DNA-Reihenuntersuchung durch - an einem anderen Ort. «Die bisherigen umfangreichen Ermittlungen haben nicht zur Identifizierung des männlichen Tatverdächtigen geführt», teilte die Polizei mit.
Hunderte sollen Speichelprobe abgeben
Bereits im August 2025 hatte es eine DNA-Reihenuntersuchung der Polizei in Oberdürenbach gegeben. Wie viele Männer damals teilnahmen, teilten die Beamten nicht mit. Die zweite Untersuchung ist vom 23. bis zum 25. Januar in der Sporthalle Niederzissen geplant - für eine Reihe weiterer Männer.
«Der zuvor benachrichtigte Personenkreis erhält an den drei Tagen zentral in Niederzissen die Möglichkeit zur Abgabe der Speichelprobe», schrieb die Polizei. «Insgesamt werden über 2.000 Personen angeschrieben und um Unterstützung der Ermittlungsbehörden gebeten.» Die freiwillig abgegebenen DNA-Proben sollen dann mit einer tatrelevanten Spur abgeglichen werden, teilte die Polizei mit.
Was ist passiert?
Ein siebenjähriges Mädchen soll im Juni 2025 in Oberdürenbach (Landkreis Ahrweiler) von einem Mann angesprochen und zu einem nahegelegenen Reitplatz gelockt worden sein. Das Mädchen sei körperlich unverletzt, hieß es damals.
dpa
Bild: Die Polizei entnimmt freiwillige Speichelproben. (Symbolbild) | Frank Rumpenhorst/dpa
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