
BASF nimmt wichtige Großanlage in Werk in China in Betrieb
In dem neuen Standort des Chemieriesen läuft ein für die Produktion zentraler Steamcracker, der nach Unternehmensangaben besonders ist.
Zhanjiang/Ludwigshafen (dpa/lrs) -
Wichtiger Schritt für den neuen großen Verbundstandort des Chemieriesen BASF im chinesischen Zhanjiang: Dort ging ein Steamcracker, eine Großanlage zur Aufspaltung von Rohbenzin mit Hilfe von Dampf (englisch: steam) in Betrieb. Wie das Unternehmen mitteilte, ist es der erste Cracker weltweit, der für den Betrieb seiner Hauptkompressoren Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen verwendet.
Der Cracker ist ein Herzstück des neuen und gleich konzernweit nach Ludwigshafen und Antwerpen drittgrößten Verbundstandorts im südchinesischen Zhanjiang. Er liefert wichtige Basischemikalien wie Ethylen und Propylen. BASF-Vorstandsmitglied Stephan Kothrade nannte die Inbetriebnahme einen wichtigen Meilenstein für den Standort. In den werden rund 8,7 Milliarden Euro gesteckt, es ist das bislang größte Einzelinvestitionsprojekt des Unternehmens.

Steamcracker, wie hier im Stammwerk in Ludwigshafen, sind große Anlagen. (Archivbild) | picture alliance / dpa
Das Werk in Zhanjiang umfasst neben dem Steamcracker mit einer Kapazität von einer Million Tonnen Ethylen pro Jahr unter andrem auch Anlagen zur Produktion von Petrochemikalien, Zwischenprodukten und anderen Produkten, davon laufen bereits einige. Zu den Kunden gehören dem Konzern zufolge unter anderem die Verpackungsindustrie für Kunststoffe und Spezialchemikalien sowie der Bausektor für Hochleistungskunststoffe und die Automobilindustrie für Lacke und Kunststoffe.
dpa
Bild: In Zhanjiang hat BASF seinen weltweit drittgrößten Verbundstandort aufgebaut. (Symbolfoto) | Uwe Anspach/dpa
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