
Bundesbank tauscht mehr als sieben Millionen D-Mark um
Alte Schätze im Keller? Auch 24 Jahre nach Einführung des Euro-Bargelds bringen viele noch D-Mark zur Bundesbank. In Rheinland-Pfalz und im Saarland kam 2025 erneut eine Millionensumme zusammen.
Mainz/Saarbrücken (dpa/lrs) -
In den Filialen der Bundesbank in Rheinland-Pfalz und im Saarland ist im vergangenen Jahr mehr D-Mark in Euro gewechselt worden als ein Jahr zuvor. Umgetauscht wurden Scheine und Münzen der alten Währung im Gesamtwert von gut 7,6 Millionen D-Mark, wie die Bundesbank in Frankfurt auf Anfrage mitteilte. Im Jahr 2024 waren es rund 7,2 Millionen D-Mark.
Zwar löste das Euro-Bargeld zum 1. Januar 2002 die nationale Währung ab. Dennoch tauchen immer noch alte Deutsche-Mark-Bestände auf - etwa in alten Häusern oder bei Erbschaften.
Bundesbank tauscht alte Währung zeitlich unbegrenzt um
Deutschland ist eins von sieben Ländern im Euroraum, in denen der Umtausch sowohl von Scheinen als auch Münzen der alten nationalen Währung in Euro zeitlich unbegrenzt möglich ist. Die Filiale Deutschen Bundesbank in Mainz ist dabei zuständig für sämtliche per Post eingereichten D-Mark-Bestände.
Der zur Euro-Umstellung festgelegte Wechselkurs gilt unverändert: Einen Euro bekommt man für 1,95583 D-Mark. Für die in Rheinland-Pfalz und im Saarland im Jahr 2025 eingereichten D-Mark-Bestände gab es somit fast 3,9 Millionen Euro.
Bundesweit tauschte die Bundesbank im Jahr 2025 knapp 53,1 Millionen D-Mark im Gegenwert von gut 27 Millionen Euro um. Ein Jahr zuvor waren rund 53,2 Millionen D-Mark in den Filialen der Bundesbank zurückgegeben worden, im Jahr 2023 waren es gut 58 Millionen D-Mark.
dpa
Bild: Deutschland gehört zu den Ländern im Euroraum, in denen der Umtausch der alten nationalen Währung in Euro zeitlich unbegrenzt möglich ist. (Archivbild) | Frank May/dpa
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