Debeka-Zentrale in Koblenz erhält Gold-Zertifikat für nachhaltiges Bauen

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Debeka-Zentrale in Koblenz erhält Gold-Zertifikat für nachhaltiges Bauen

Neuer Erweiterungsbau überzeugt durch Energieeffizienz, moderne Arbeitsplätze und umweltfreundliche Mobilität

Die Debeka hat für ihren Erweiterungsbau am Hauptsitz in Koblenz das re­nommierte Gold-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) erhalten. Damit wird das Gebäude offiziell als besonders umweltfreundlich, energieeffizient und zukunftsorientiert ausgezeichnet. Bereits bei der Planung setzte die Debeka auf hohe Standards: Der Neubau unterschreitet die Vorgaben der damaligen Energieeinsparverordnung um zehn Prozent. Eine komplett wärmegedämmte Fassade mit Sonnenschutzverglasung und innenliegendem Sonnen- und Blendschutz, sowie moderne Heiz- und Kühldecken und eine intelli­gente LED-Beleuchtung, die individuell gesteuert werden können, sorgen für ein angenehmes Raumklima und nied­rigen Energieverbrauch. Grünflächen und eine natürliche Belüftung des Fo­yers ergänzen das nachhaltige Konzept und sorgen für eine hohe Aufenthaltsqualität.

Auch die Mitarbeitenden profitieren: Flexible Arbeitsplätze, Desksharing und zahlreiche Angebote zur Gesundheitsför­derung und eine neue Kita für bis zu 36 Kinder schaffen ein attraktives Ar­beitsumfeld. Für umweltfreundliche Mobilität sorgen Ladestationen für E-Autos, Fahrradstellplätze mit Lademöglichkeiten, eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und das Jobticket.

„Die Zertifizierung ist kein Endpunkt, sondern der Anfang eines fortlaufenden Prozesses in Sachen Nachhaltigkeit. Dank des Engagements aller Beteiligten konnten wir das ursprünglich angestrebte Silber-Zertifikat sogar übertref­fen“, sagt Ralf Degenhart, Finanzvorstand der Debeka.

Mit dem neuen Gebäude setzt die Debeka ein Zeichen für verantwortungs­volles und zukunftsfähiges Bauen. Der Erweiterungsbau bietet auf 14 ober­irdischen Geschossen und zwei Tiefgaragenebenen rund 1.350 Arbeits­plätze für etwa 1.800 Mitarbeitende. Die Baukosten lagen bei rund 140 Millionen Euro. Die Z-förmige Architektur mit Brücke zum Bestandsgebäude schafft einen offenen Campus und fördert den Austausch unter den Be­schäftigten.

Auch für die anstehende Sanierung eines weiteren Gebäudeteils am Cam­pus (neben dem ursprünglichen Hochhaus) plant die Debeka eine Zertifi­zierung nach DGNB-Standards.

 

Quelle: Debeka | Foto: Archivbild

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Datum: 28.01.2026
Rubrik: Lokales
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