
Kommt es zu Störungen in Schulen, Hochschulen und Kitas?
Die nächste Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt im Öffentlichen Dienst ist im Februar geplant. Die Gewerkschaften hoffen dann auf ein Angebot der Arbeitgeber. Bis dahin drohen Warnstreiks.
Mainz (dpa/lrs) -
Die Protestaktionen im Tarifstreit des öffentlichen Dienstes weiten sich auf die Schulen, Hochschulen und landeseigenen Kitas aus. Zum bundesweiten «Streiktag Bildung» an diesem Donnerstag ruft die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auch die Beschäftigten in Rheinland-Pfalz auf. Deshalb werde es voraussichtlich zu Störungen in den Bildungseinrichtungen kommen.
Verdi und der Beamtenbund dbb fordern für die Tarifbeschäftigten der Länder sieben Prozent mehr Einkommen – mindestens aber 300 Euro mehr. Auf die Beamtinnen und Beamte soll der Abschluss übertragen werden. Die Arbeitgeber haben noch kein Angebot vorgelegt. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 11. bis 13. Februar geplant.
Die Bildungsgewerkschaft ruft die rheinland-pfälzischen Protestierenden dazu auf, zu Großkundgebungen nach Köln und Mannheim zu fahren.
dpa
Bild: Für die Tarifbeschäftigten der Länder fordern die Gewerkschaften sieben Prozent mehr Einkommen, mindestens aber 300 Euro mehr. (Archivbild) | Christophe Gateau/dpa
Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.















































