
Was Fahrgäste bei Warnstreiks tun können
In mehreren Städten müssen sich Fahrgäste zu Wochenbeginn auf Ausfälle im Nahverkehr einstellen. Wie kann man trotzdem vorwärtskommen?
Mainz (dpa/lrs) -
In Rheinland-Pfalz müssen Fahrgäste am Montag (2. Februar) mit Ausfällen im öffentlichen Nahverkehr rechnen. Grund ist ein Aufruf der Gewerkschaft Verdi zum Warnstreik. Betroffen sind der Gewerkschaft zufolge Betriebe und Standorte der Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG), der Stadtwerke Kaiserslautern, der Stadtwerke Trier, der Stadtwerke Pirmasens und des KRN Kommunalverkehrs Rhein-Nahe GmbH. Was man jetzt unter anderem tun kann:
- Fahrgäste sollten sich auf den Internetseiten oder in den Apps der jeweiligen Verkehrsunternehmen über Alternativen informieren. So versucht etwa die MVG, tagsüber einen Notbetrieb auf einzelnen Linien im 30-Minuten-Takt ohne feste Fahrtzeiten anzubieten.
- Telefonhotlines der Verkehrsbetriebe können zusätzlich Auskünfte geben.
- Eltern sollten sich mit Schulen oder Kitas abstimmen, falls der Schülerverkehr betroffen ist.
- Fahrgemeinschaften mit Kolleginnen, Kollegen oder Nachbarn können Engpässe abfedern.
- Auch Mitfahr-Apps oder regionale Pendlergruppen können helfen.
- Autofahrer sollten mehr Zeit einplanen, da mit mehr Verkehr zu rechnen ist.
- Alternativ kann auf Homeoffice ausgewichen werden, sofern dies möglich ist.
- Fahrräder, E-Bikes, E-Scooter und Taxis sind Alternativen für kürzere Wege.
- Termine, die nicht vor Ort stattfinden müssen, können verschoben oder digital abgehalten werden.
- Wer auf Hilfe angewiesen ist, etwa mobilitätseingeschränkte Menschen, sollte frühzeitig Unterstützung organisieren.
- Geduld und Rücksicht sind angesichts der Situation besonders wichtig. Die nächste Verhandlungsrunde in Rheinland-Pfalz ist für den 4. Februar geplant.
dpa
Bild: Verdi will den Druck in der Tarifauseinandersetzung erhöhen. (Symbolbild) | Thomas Frey/dpa
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