
Billiger tanken - Reger Andrang an Luxemburger Tankstellen
An deutschen Tankstellen sind die Preise wegen des Krieges in Nahost stark gestiegen. In Luxemburg ist der Sprit billiger. Was das für den Tanktourismus bedeutet.
Wasserbillig (dpa/lrs) -
Deutlich günstigere Preise an Tankstellen in Luxemburg kurbeln den grenzüberschreitenden Tanktourismus weiter an. Der Diesel kostet heute (11.00 Uhr) im luxemburgischen Wasserbillig 1,69 Euro pro Liter. Der Liter Super 95 (E10) liegt bei 1,52 Euro pro Liter. An der Straße mit etlichen Tankstellen in dem Ort herrschte reger Betrieb.
«Seit ein paar Tagen kommen deutlich mehr Kunden», sagte die Mitarbeiterin einer Tankstelle. Wasserbillig liegt nahe der Grenze zu Rheinland-Pfalz und ist von Trier gut elf Kilometer entfernt. An den Tankstellen waren vor allem Autos mit deutschen Kennzeichen zu sehen.

An den luxemburgischen Tankstellen herrscht derzeit reger Andrang. (Archivbild) | Harald Tittel/dpa
Der bundesweite Durchschnittspreis für Diesel kletterte am Freitagmorgen laut ADAC auf 2,109 Euro pro Liter, gut zwei Cent mehr als am Donnerstagmorgen. Super E10 kostete nach Auswertung des ADAC 2,014 Euro und war damit etwas über einen Cent teurer als 24 Stunden zuvor.
Preise infolge des Iran-Kriegs gestiegen
Der vom Angriff der USA und Israels auf den Iran ausgelöste Preisanstieg hat sich jedoch mittlerweile verlangsamt. Zu Anfang der Woche hatte es von Montag auf Dienstag bei Diesel einen Preissprung von mehr als zehn Cent gegeben.
Die Benzinpreise sind üblicherweise am Morgen am höchsten und geben im Laufe des Vormittags wieder etwas nach.

Eine Tankstellen-Mitarbeiterin in Luxemburg sagt, es seien in den letzten Tagen mehr Tankkunden gekommen. (Archivbild) | Harald Tittel/dpa
Üblicherweise ist Diesel der billigere Kraftstoff, in dieser Woche seit Dienstag jedoch teurer als Super E10. Eine ähnliche Entwicklung hatte es Ende 2022 während der Corona-Pandemie gegeben, damals kostete Diesel zeitweise über 20 Cent pro Liter mehr als Super E10.
dpa
Bild: Wegen günstigerer Preise fahren viele Deutsche zum Tanken nach Luxemburg. | Birgit Reichert/dpa
Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.















































