
Frauenpolitik ist Malu Dreyer noch immer wichtig
Die frühere Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz unterstützt ihre SPD im Landtagswahlkampf - nicht zufällig am Weltfrauentag.
Mainz (dpa/lrs) -
Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) oder Gordon Schnieder (CDU)? Bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März können sich die rund 2,95 Millionen Wählerinnen und Wähler zwischen zwei Männern entscheiden. Ein reines Männer-Duell um die Staatskanzlei in Mainz gab es zuletzt 2006, als Christoph Böhr (CDU) Kurt Beck (SPD) herausforderte.
Fünf Jahre später trat die heutige Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) gegen Beck an. 2016 standen erstmals in der Geschichte des Bundeslandes zwei Frauen zur Wahl: Klöckner und Becks Nachfolgerin Malu Dreyer (SPD). Im Corona-Wahlkampf 2021 versuchte Christian Baldauf (CDU) sein Glück gegen den Dauer-Gewinner SPD, für die wieder Dreyer antrat - ebenso erfolglos wie seine Vorgänger und Vorgängerinnen seit 1991.
Matinée mit alten Weggefährten
Dreyer, die im Sommer 2024 zurückgetreten ist und den Weg für Schweitzer frei gemacht hat, unterstützt im Landtagswahlkampf einzelne Kandidaten und Frauenpolitik. «Ich habe diese zwei Leidenschaftsthemen: Frauenpolitik und Demokratie», hatte die bekennende Feministin nach ihrem Rücktritt gesagt. Kabarett ist eine andere Leidenschaft der 65 Jahre alten Sozialdemokratin.
Somit lud sie am Weltfrauentag im Mainzer Unterhaus zu einer Matinée - mit dabei die Journalistin und langjährige Moderatorin der «heute»-Nachrichten im ZDF, Petra Gerster, sowie zwei langjährige Weggefährten und Mainzer Direktkandidaten: Finanzministerin Doris Ahnen und Innenminister Michael Ebling.
dpa
Bild: Malu Dreyer bringt am Internationalen Frauentag ihre Leidenschaft für Gleichberechtigung und Demokratie zum Ausdruck. | Jörg Halisch/dpa
Alle Meldungen, aktuell und regional aus Koblenz und dem Mittelrhein-Gebiet auf tv-mittelrhein.de















































