
Hafen Mertert nach Öl-Verunreinigung wieder geöffnet
Eine ölhaltige Substanz ist aus einem Hafenbecken in die Mosel gelangt. Eine Ausbreitung wird verhindert. Die Sperrung des Hafens ist aufgehoben.
Esch-sur-Alzette/Mertert (dpa/lrs) -
Nach dem Austritt einer ölhaltigen Substanz auf der Mosel bei Mertert in Luxemburg ist der dortige Hafen wieder geöffnet worden. Die Schadstoffbeseitigung und die Maßnahmen zur Schadensbegrenzung seien abgeschlossen, teilte das Wasserwirtschaftsamt in Esch-sur-Alzette auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.
Die Ursache der Verschmutzung werde derzeit in Zusammenarbeit mit der Polizei ermittelt. Nach den technischen Informationen des Hafens könne bestätigt werden, dass die Hafeninfrastruktur, einschließlich des Ölabscheiders, nicht die Quelle des Austritts sei.
Nach Angaben der Polizei soll am Sonntag eine größere Menge der Flüssigkeit aus dem Hafenbecken in die Mosel gelangt sein. Zur Menge der ausgetretenen Substanz liegen laut Amt derzeit keine verlässlichen quantitativen Angaben vor. «Angesichts der vom Skimmer aufgefangenen Schadstoffmenge scheint es sich nicht um eine sehr große Menge zu handeln», hieß es.
Dank Eindämmungsmaßnahmen von Feuerwehr und Hafen sei eine größere Ausbreitung verhindert worden. Die Wasserverwaltung überwache die Lage weiterhin, teilte die Sprecherin mit.
Nach Angaben der Freiwilligen Feuerwehr in Konz hatte sich die Verunreinigung zunächst bis auf die Höhe der Ortsgemeinde Oberbillig im Kreis Trier-Saarburg ausgebreitet. Mertert liegt nahe der deutschen Grenze.
dpa
Bild: Die Feuerwehr hat eine Öl-Sperre an der Hafeneinfahrt angebracht. (Symbolbild) | Jens Büttner/dpa
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