
Kein normaler Sieg: FCK gewinnt Derby gegen Karlsruhe
Der 1. FC Kaiserslautern gewinnt auch das zweite Südwestderby in dieser Saison gegen den Karlsruher SC. Zwei frühe Tore ebnen den Weg zum souveränen Erfolg.
Kaiserslautern (dpa/lrs) -
Torsten Lieberknecht schwelgte nach dem souveränen 3:0 (2:0)-Sieg des 1. FC Kaiserslautern gegen den Karlsruher SC im Südwestderby der 2. Fußball-Bundesliga in den höchsten Tönen. «Ein Derby ist kein normales Spiel. Die Mannschaft, die an diesem Tag das größte Herz zeigt, geht meistens als Gewinner raus. Es freut mich für die Spieler, dass die Jungs heute wirklich auf allen Positionen funktioniert haben», lobte der FCK-Trainer den starken Auftritt seiner Mannschaft.
Nach zuletzt zwei Niederlagen versöhnten die Pfälzer ihre Fans und festigten mit 40 Punkten den siebten Tabellenplatz. Der KSC folgt mit 34 Zählern auf Rang acht. «Der Sieg freut mich wirklich für die Fans, weil ein Derby ein ganz besonderes Spiel ist. Das habe ich den Jungs auch vor dem Spiel noch einmal mitgegeben», sagte Lieberknecht.
FCK mit Blitzstart
Vor 49.327 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion begannen die Gastgeber engagiert und ebneten schon früh den Weg zum Sieg. Semih Sahin traf in der 3. Minute zur Führung, die Mergim Berisha (14.) nach einem Fehler von Karlsruhes Torhüter Hans Christian Bernat ausbaute. In der Nachspielzeit sorgte der eingewechselte Mahir Emreli (90.+4) für den Endstand.

Mergim Berisha erzielte sein erstes Tor für Kaiserslautern. | Uwe Anspach/dpa
«Es war Druck da und den konnten wir mit den frühen Toren ein bisschen von uns lösen. Das tat gut», sagte Führungsschütze Sahin und blickte zuversichtlich nach vorn: «Vielleicht gibt uns dieser Derbysieg noch einmal einen Push. Es sind noch acht Spiele, acht Wochen. Wir versuchen einfach, die Spiele jetzt gut zu Ende zu bringen.»
KSC kommt erst spät in Fahrt
Die Gäste kamen in der ersten Halbzeit kaum einmal gefährlich vor das gegnerische Tor und hatten es Bernat zu verdanken, dass sie zur Pause nicht schon aussichtslos im Hintertreffen lagen.

War mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden: FCK-Trainer Torsten Lieberknecht. | Uwe Anspach/dpa
«Der einzige Kritikpunkt am Ende des Tages ist vielleicht, dass wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht haben. Ich glaube, eigentlich hätten wir schon mit einem 3:0 in die Halbzeit gehen können. Wir hatten sehr viele Möglichkeiten, das Spiel schon früher klar zu entscheiden», haderte Lieberknecht mit der Effizienz im Abschluss.
Nach Wiederanpfiff war Karlsruhe um den Anschlusstreffer bemüht, aber Jisoo Kim konnte einen Schuss von Louey Ben Farhat (57.) in höchster Not abblocken. Im Gegenzug traf Luca Sirch nur den Pfosten. In der Schlussphase hatte auch der KSC bei einem Lattenschuss von Ben Farhat (89.) Alu-Pech. Kurz zuvor hatte FCK-Torwart Julian Krahl mit einer Glanzparade gegen Fabian Schleusener gerettet.
dpa
Bild: Durften einen Derbysieg bejubeln: Die Profis des 1. FC Kaiserslautern. | Uwe Anspach/dpa
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