Testlauf für Papierkörbe mit Verdichtungsfunktion

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Testlauf für Papierkörbe mit Verdichtungsfunktion

An ausgewählten Standorten in der Koblenzer Innenstadt testet der Kommunale Servicebetrieb Koblenz derzeit moderne Papierkörbe. Im Gegensatz zu herkömmlichen öffentlichen Abfallbehältern fasst der annähernd brusthohe, schrankartige Papierkorb bereits aufgrund seiner Größe mehr Abfall. 

 

Der Clou besteht zusätzlich darin, dass der Abfall nach Bedarf automatisch verdichtet wird. Dadurch kann der Papierkorb das Fünffache seines eigentlichen Volumens an Müll aufnehmen. Praktisch ist das vor allem dort, wo Passanten voluminöse To-Go-Essens- und Trinkverpackungen entsorgen.

 

Den Strom für das Zusammenpressen des Mülls sowie für die Mitteilung des Füllstands an den Kommunalen Servicebetrieb übers Internet liefert ein Solarmodul auf der Oberseite. Die Einwurfklappe kann per Hand oder mittels Fußpedal geöffnet werden. Unterhalb der Abfallklappe findet sich ein Einwurf für Zigarettenstummel. Das geschlossene Design hält Abfälle außer Sichtweite und verhindert das Verwehen – für eine saubere Innenstadt. 

 

Damit sie auffallen, wurden die Testgeräte mit dem Design der aktuellen Stadtsauberkeits-Kampagne des Kommunalen Servicebetriebs beklebt. Deren Werbefigur ist Straßenreiniger Reiner. Er benennt problematische Abfälle wie achtlos fallengelassenen Müll sowie Kippenstummel und bittet stellvertretend für die städtische Straßenreinigung die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe in Form einer korrekten Abfallentsorgung.

 

Quelle: Stadt Koblenz | Foto: Stadt Koblenz/ Sebastian Glinski 

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Datum: 09.04.2026
Rubrik: Lokales
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