
Nach oben geklettert: Drei Gründe für den Mainzer Aufschwung
Nach Trainerwechsel und Wintertransfers kletterte Mainz 05 vom Tabellenende ins Mittelfeld. Welche Faktoren laut Sportdirektor Bungert den Aufschwung möglich machten.
Heidenheim (dpa) -
Abstieg und Aufbruch lagen dicht beieinander: Während das Bundesliga-Schicksal des 1. FC Heidenheim am 34. Spieltag besiegelt wurde, verabschiedeten die Spieler des FSV Mainz 05 den Gegner mit Applaus und Spalier.
Für die Rheinhessen selbst endete eine Saison mit schwacher Hinrunde und Trainerwechsel dank des 2:0-Erfolgs versöhnlich. «Das nimmst du mit in die Ferien», sagte Coach Urs Fischer zufrieden. Sportdirektor Niko Bungert erklärte, er sei «durchweg zufrieden» und nannte die Gründe für den Aufschwung in der zweiten Saisonhälfte.
Trainerwahl
Fischer folgte im Dezember auf Bo Henriksen und erwies sich schnell als Glücksfall. Der Schweizer holte das Maximum aus den Spielern heraus und arbeitete sich mit der Mannschaft vom letzten Tabellenplatz ins gesicherte Mittelfeld. «Es war im Herbst und im Winter nicht leicht. Aber wir haben versucht, keine Panik aufkommen zu lassen», sagte Bungert.
Rückblickend sei es dem FSV gelungen, «einen ganz großen Trainer an Land» zu ziehen. Fischer habe in einer Phase an den Club geglaubt, in der dies nur wenige getan hätten. «Er hatte das Vertrauen in die Mannschaft, das hinzubekommen», sagte der Ex-Profi.
Winter-Neuzugänge
Spieler wie Sheraldo Becker (14 Pflichtspiele/6 Scorerpunkte), Phillip Tietz (23/9) und Stabilisator Stefan Posch schlugen sofort ein. Auch Silas machte Lust auf mehr, ehe er sich verletzte. Diese Anpassungen seien «ein wichtiger Faktor» gewesen, begründete Bungert. «Das war wichtig, um das Unbelastete und Qualität reinzukriegen.»
Aufschwung
Bungert ist überzeugt, die Mainzer hätten bis zum Trainerwechsel «unterperformt». Unter Fischer habe die Mannschaft dann in ihren Flow gefunden, «alle Rädchen hätten ineinandergegriffen». Das Ergebnis mit dem zehnten Platz kann sich sehen lassen.
Denn: «Jede Saison ist tough», sagte Bungert. «In der Bundesliga kann es jederzeit jeden treffen und deswegen ist es fehl am Platz, etwas Negatives rauszuziehen», sagte der Funktionär, der auch den erstmaligen Einzug in das Viertelfinale der Conference League hervorhob.
dpa
Bild: Fischer hat Mainz aus der Abstiegszone geführt. | Jan-Philipp Strobel/dpa
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