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DLRG warnt: So bleiben Sie beim Baden und Schwimmen sicher
Die sommerlichen Temperaturen locken derzeit viele Menschen in Rheinland-Pfalz wieder in Schwimmbäder, Seen und Flüsse. Gleichzeitig steigt damit auch das Risiko für Badeunfälle. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) ruft daher zu besonderer Vorsicht auf und gibt wichtige Hinweise für sicheres Verhalten im und am Wasser.
Tragische Vorfälle erhöhen die Aufmerksamkeit
Nach zwei tödlichen Badeunfällen am Pfingstwochenende in Rheinland-Pfalz – unter anderem in Ludwigshafen und im Rhein-Lahn-Kreis – steht das Thema Wassersicherheit erneut im Fokus. Die genauen Umstände sind bislang noch nicht abschließend geklärt.
Im Jahr 2025 kamen in Rheinland-Pfalz laut DLRG insgesamt 15 Menschen bei Badeunfällen ums Leben – genauso viele wie im Vorjahr. Die meisten Unfälle ereigneten sich in Flüssen, gefolgt von Seen.
Grundregeln können Leben retten
Die DLRG betont, dass bereits einfache Verhaltensregeln entscheidend sind. Nur wer sich gesund fühlt, sollte ins Wasser gehen. Außerdem gilt: weder mit vollem noch mit völlig leerem Magen baden und sich vor dem Schwimmen stets abkühlen. Nichtschwimmer sollten sich nur im flachen Wasser aufhalten und das Wasser sofort verlassen, wenn ihnen kalt wird.
Vorsicht im Schwimmbad
Auch in Schwimmbädern kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen – oft durch Unachtsamkeit. Deshalb rät die DLRG zu Rücksichtnahme: Niemand sollte ins Wasser gestoßen oder untergetaucht werden. Sprünge sind nur erlaubt, wenn der Bereich frei und ausreichend tief ist. Besonders am Beckenrand ist Vorsicht geboten, da dieser häufig rutschig ist.
Gefahren in Seen und Flüssen
Badeseen wirken oft harmlos, bergen jedoch Risiken. Ufer können steil abfallen, die tatsächliche Tiefe ist oft schwer einzuschätzen. Auch kaltes Wasser kann gefährlich werden und im Extremfall einen Kälteschock auslösen. Zudem stellen Wasserpflanzen und schlammige Böden ein Risiko dar.
Flüsse wie der Rhein gelten laut DLRG als besonders gefährlich. Strömungen, Sogwirkungen und Schifffahrtsverkehr machen das Baden dort für viele Menschen lebensgefährlich. Deshalb wird dringend vom Schwimmen in unbewachten Fließgewässern abgeraten.
Kinder besonders schützen
Beim Baden mit Kindern gilt besondere Aufmerksamkeit. Sie sollten niemals unbeaufsichtigt sein und sich immer in unmittelbarer Reichweite eines Erwachsenen befinden. Schwimmhilfen können unterstützen, ersetzen aber keine Aufsicht. Die Verantwortung liege stets bei den Eltern, so die DLRG.
Verhalten im Notfall
Kommt es zu einem Notfall im Wasser, gilt: Ruhe bewahren und sofort den Notruf 112 wählen. Eigene Rettungsversuche ohne Vorbereitung können lebensgefährlich sein. Wo möglich, sollten Hilfsmittel ins Wasser geworfen werden. Nach der Rettung sind sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten.
Typische Warnzeichen für eine akute Notsituation sind unter anderem ein wiederholtes Untertauchen, fehlende Hilferufe oder eine senkrechte Körperhaltung im Wasser.
Quelle: tagesschau | Foto: Symbolbild
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