Wetterdienst: Frühjahr im Saarland am wärmsten

 

Wetterdienst: Frühjahr im Saarland am wärmsten

Im Saarland ist das Frühjahr so warm wie in keinem anderen Bundesland gewesen – und auch die Sonne zeigte sich mit fast 700 Stunden besonders oft.

Saarbrücken/Offenbach (dpa/lrs) -

Der Frühling in Deutschland war im Saarland am wärmsten. Mit im Schnitt 11,2 Grad setzte sich das kleine Bundesland an die Spitze des Bundesländerrankings. Das teilte der Deutsche Wetterdienst in Offenbach mit. Die Temperatur lag damit etwa 2,8 Grad über dem Mittel der gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. 

«Vor allem die hochsommerlich geprägte letzte Maidekade schob das Temperaturniveau deutlich nach oben; zeitweise wurden dabei über 30 °C gemessen», schrieb der Wetterdienst. 

Nur etwa die Hälfte des üblichen Regens

Allerdings fiel im Saarland deutlich weniger Regen als in den Vergleichsjahren. Etwa 117 Liter pro Quadratmeter kamen laut Wetterdienst runter. Das sei lediglich etwa die Hälfte der üblichen Frühjahrsmenge von 222 Litern pro Quadratmeter. «Gleichzeitig performte die Sonne mit außergewöhnlichen 699 Stunden», hieß es.

Deutschlandweit war der Frühling nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) deutlich wärmer und sonniger als im Schnitt. «Die Sonne spendierte außergewöhnlich viele Stunden und ließ das Frühjahr vielerorts eher an südlichere Breiten erinnern.»

dpa

Bild: Fast 700 Sonnenstunden gab es im Saarland. | Laszlo Pinter/dpa

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Datum: 29.05.2026
Rubrik: Lokales
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