
Viele Erstsemester zieht es in Nachbar-Bundesländer
Nur knapp die Hälfte bleibt: Zum Studienstart wechseln junge Menschen aus Rheinland-Pfalz häufig das Bundesland. Für welche Hochschulen sie sich entscheiden.
Mainz (dpa/lrs) -
Weniger als die Hälfte der jungen Menschen mit einer in Rheinland-Pfalz erworbenen Hochschulzugangsberechtigung bleibt zum Studium im Bundesland. Vergangenes Wintersemester waren es nach Angaben des Statistischen Bundesamts 47,8 Prozent.
Weitere Studienanfänger und Studienanfängerinnen entschieden sich für Hochschulen in Baden-Württemberg (16,9 Prozent), Nordrhein-Westfalen (11,9 Prozent) und Hessen (10,3 Prozent). Auf die übrigen Bundesländer entfielen jeweils weniger als fünf Prozent.
Von den Studienanfängerinnen und Studienanfängern des Wintersemesters 2025/2026 hatten 58,0 Prozent in Rheinland-Pfalz ihre Hochschulberechtigung erworben. Weitere 13,1 Prozent kamen aus Hessen zum Studium nach Rheinland-Pfalz, 8,5 Prozent aus Nordrhein-Westfalen, 7,9 Prozent aus Baden-Württemberg und 6,3 Prozent aus dem Saarland. Auch aus den anderen Bundesländern zog es junge Menschen nach Rheinland-Pfalz, die Zahlen bewegen sich jeweils im niedrigen Prozentbereich.
dpa
Bild: Fast 60 Prozent der Erstsemester in Rheinland-Pfalz kamen vergangenes Jahr aus dem Bundesland. (Symbolbild) | Fredrik von Erichsen/dpa
Berichterstattung regional und aktuell aus Koblenz und der Region Mittelrhein.















































