Tourismusförderung neu aufgestellt

 

Tourismusförderung neu aufgestellt

Im Mittelrheintal findet 2029 die Bundesgartenschau statt. Die Tourismusbranche setzt auf Investitionen für das Großevent.

Mainz (dpa/lrs) -

Rheinland-Pfalz stellt die Förderung der Tourismusbranche neu auf. Eine zentrale Veränderung des Förderprogramms sei die Absenkung des Mindestinvestitionsvolumens von bislang 125.000 auf 50.000 Euro, teilte Wirtschaftsminister Michael Ebling (SPD) in Mainz mit. 

Bei Investitionen bis 600.000 Euro sind demnach Zuschüsse von bis zu 50 Prozent der förderfähigen Investitionskosten möglich. Für größere Investitionen ab 600.000 Euro bestehe die Möglichkeit einer Förderung von bis zu 20 Prozent, berichtete Ebling.

Neu sei mit dem «Förderprogramm zur Optimierung der Angebotsqualität in der rheinland-pfälzischen Tourismuswirtschaft» zudem, dass geförderte Beherbergungsbetriebe die Möglichkeit der Onlinebuchung nachweisen müssen. 

Zustimmung vom Branchenverband und der Wirtschaft 

Die niedrigeren Zugangshürden und verbesserten Fördermöglichkeiten seien ein wichtiges Signal für die mittelständisch geprägten Betriebe in Rheinland-Pfalz und könnten dringend notwendige Investitionen anstoßen, sagte Dehoga-Präsident Gereon Haumann. 

Gerade mit Blick auf die bevorstehende Bundesgartenschau 2029 im Mittelrheintal seien in der Region Investitionen in Qualität, Kapazitäten und zeitgemäße touristische Angebote notwendig, ergänzte Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz.

Das Förderprogramm richtet sich laut Wirtschaftsministerium an gastgewerbliche touristische Unternehmen im gesamten Land. Förderfähig sind Beherbergungsbetriebe ab zehn Beherbergungseinheiten, Campingbetriebe ab 20 Stellplätzen sowie Gastronomiebetriebe mit mindestens 20 Sitzplätzen im Innenbereich.

dpa

Bild: Für die Bundesgartenschau 2029 im Oberen Mittelrheintal wird Ende des Jahres der erste Spatenstich gesetzt. (Archivbild) | Thomas Frey/dpa

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Datum: 15.10.2026
Rubrik: Lokales
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