
Bargeld, Amphetamin und Kokain gefunden - fünf Haftbefehle
Bei Ermittlungen im Kreis Germersheim stellt die Polizei große Mengen Drogen, Geld und Waffen sicher. Fünf Tatverdächtige stehen im Fokus – die Ermittlungen dauern an.
Landkreis Germersheim (dpa/lrs) -
Bei Durchsuchungen wegen des Verdachts auf Handel mit Betäubungsmitteln hat die Polizei rund 46.000 Euro Bargeld, sieben Kilogramm Marihuana, 23 Kilogramm Haschisch, drei Kilogramm Amphetamin und 260 Gramm Kokain sichergestellt. Gegen fünf Tatverdächtige seien Untersuchungshaftbefehle erlassen worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Landau (Pfalz) und die Polizei Rheinpfalz gemeinsam mit.
Bei den seit Juli vergangenen Jahres laufenden Ermittlungen sei zunächst ein 23-Jähriger aus dem Kreis Germersheim in Verdacht geraten, unerlaubt mit Kokain, Amphetamin und Cannabis zu handeln. Der mutmaßliche Haupttäter soll nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft Amphetamin im zweistelligen Kilobereich selbst hergestellt und weiterverkauft haben. Zudem habe er mit mehr als drei Kilogramm Kokain gehandelt. Gemeinsam mit einem weiteren 23-jährigen Tatverdächtigen habe er darüber hinaus schwunghaften Handel mit Cannabisprodukten betrieben.
28 Ermittlungsverfahren, 18 Durchsuchungen
Im weiteren Verlauf der Ermittlungen seien drei weitere Tatverdächtige identifiziert worden - zwei 24-Jährige und ein 32-Jähriger. Vier der fünf Tatverdächtigen wurden nach Angaben der Polizei in Justizvollzuganstalten gebracht. Einer der 24-Jährigen habe sich nach derzeitigem Kenntnisstand ins Ausland abgesetzt und werde mit einem europäischen Haftbefehl gesucht.
Eine extra eingerichtete Ermittlungsgruppe habe bislang 28 weitere Ermittlungsverfahren gegen Gehilfen und Abnehmer eingeleitet sowie 18 Durchsuchungsbeschlüsse vollstreckt. Zusätzlich zu dem Bargeld und den Drogen stellte die Polizei dabei nach eigenen Angaben zwei hochwertige Fahrzeuge, Datenträger, gefälschte Dokumente und Waffen sicher.
dpa
Bild: Gegen fünf Tatverdächtige wurden bereits Untersuchungshaftbefehle erlassen. (Symbolbild) | Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa
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