Prognose: Kälte lässt Heizkosten in Rheinland-Pfalz steigen

 

Prognose: Kälte lässt Heizkosten in Rheinland-Pfalz steigen

Die Heizkostenabrechnung 2025 könnte für viele im Bundesland höher ausfallen, schätzt ein Energiedienstleister. Was kommt auf die Menschen zu?

Mainz (dpa/lrs) -

Die Menschen in Rheinland-Pfalz müssen sich einer Prognose zufolge wegen des kalten Winters auf höhere Heizkosten für das vergangene Jahr einstellen. Im Schnitt sei es 2025 kälter als 2024 gewesen, was zu einem gestiegenen Energieverbrauch führe, teilte der Energiedienstleister Techem mit.

Demnach müssten Verbraucherinnen und Verbraucher mit einem Kostenanstieg von knapp 9,1 Prozent rechnen. Zum Vergleich: An der Spitze liegt Baden-Württemberg (14,2), am anderen Ende Schleswig-Holstein (2,8 Prozent).

Was in den beiden größten Städten des Landes erwartet wird

Von deutschlandweit 52 analysierten Städten erwartet Techem in Mainz einen Kostenanstieg von knapp 5,5 Prozent und in Ludwigshafen von gut 9,8 Prozent. Spitzenreiter unter den aufgezählten Kommunen ist Karlsruhe (21 Prozent).

Deutschlandweit dürften die Heizkosten im Schnitt um 8,6 Prozent gegenüber 2024 steigen, schätzt Techem. Einen deutlichen Anstieg für 2025 erwartet auch das Vergleichsportal Verivox.

Die Prognose für die Heizkostenabrechnung 2025 basiert auf Preis- und Wetterdaten. Voraussetzung für die Berechnung ist demnach, dass der Heizenergieverbrauch mit sinkender Temperatur konstant steigt.

dpa

Bild: Einer Prognose zufolge steigen die Heizkosten in Rheinland-Pfalz. (Symbolbild) | Sina Schuldt/dpa

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Datum: 14.01.2026
Rubrik: Lokales
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