
Trotz Dzeko-Wechsel zu Schalke: FCK gelassen
Kaiserslauterns Trainer reagiert nüchtern auf Schalkes spektakuläre Neuverpflichtung und stellt für die Partie am Sonntag die Zweikampfintensität in den Mittelpunkt.
Kaiserslautern (dpa) -
Edin Dzeko's Wechsel zum FC Schalke 04 elektrisiert die 2. Fußball-Bundesliga. Doch Kaiserslauterns Trainer Torsten Lieberknecht, der am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) mit seiner Mannschaft in Gelsenkirchen gastiert, reagierte eher nüchtern auf die Verpflichtung des bosnischen Nationalspielers. Der könnte gegen die Pfälzer gleich sein Debüt feiern.
«Mein erster Gedanke war: Wir spielen weiterhin gegen den Tabellenführer. Ob mit oder ohne Edin Dzeko», sagte der 52-Jährige. Natürlich sei dies ein spektakulärer Transfer, der für viel Aufmerksamkeit sorge. Man werde ihn der Mannschaft auch mit Bildmaterial vorstellen. «Allerdings eher aus seiner letzten Station in Florenz als aus ganz alten Wolfsburger Zeiten», betonte er.
Auf Schalke erwartet er «ein extrem intensives Spiel. Entscheidend wird die Zweikampfintensität sein, am Boden wie in der Luft», betonte der Coach. Ob dabei gleich Neuzugang Atanas Chernev mithelfen wird, lies Lieberknecht noch offen. Der vor wenigen Tagen verpflichtete bulgarische Innenverteidiger mache einen sehr positiven ersten Eindruck. «Er bringt Führungsqualitäten mit, das merkt man sofort. Er stellt intelligente Fragen und ist taktisch gut geschult», erklärte Lieberknecht, der definitiv auf die verletzten Avdo Spahic, Jisoo Kim und Mahir Emreli verzichten muss.
dpa
Bild: Mit dem FCK zu Gast bei Tabellenführer Schalke 04: Trainer Torsten Lieberknecht. | Friso Gentsch/dpa
Up-to-date mit TV Mittelrhein - dem Nachrichtensender der Region Koblenz















































